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URL:https://blasmusikblog.com/events/100-frauen-2-orchester-20-jahre/
SUMMARY:100 Frauen\, 2 Orchester\, 20 Jahre!
DESCRIPTION:\n\n\n\n\nDas Jubiläumskonzert im Großen Sendesaal des rbb!\
 nDas weltweit größte Frauenblasorchester lädt am 9. September um 19:0
 0 Uhr zum großen Jubiläumskonzert in Berlin ein.\n\nSeien Sie dabei\, w
 enn 100 Frauen\, die unterschiedlicher nicht sein können\, gemeinsam und
  musikalisch 100% aufeinander abgestimmt live in Berlin Musikgeschichte sc
 hreiben.\n\n\n\n\n\n\n\n\nDas Frauenblasorchester Berlin und das Berliner 
 Frauenensemble holz&amp\;blech feiern mit einem gemeinsamen Konzert 20 Jah
 re frauenbewegte sinfonische Blasmusik in Berlin. Gespielt wird ein buntes
  Repertoire an internationalen Highlights: mit Yiddisher Melancholie von A
 dam Gorb\, afrikanischen Rhythmen mit Mario Bürki\, Tango Nuevo von Asto
 r Piazzolla\, Jazz\, Ska\, Funk\, oder norwegischem Groove präsentieren 
 die Musiker:innen Ihre kulturelle Offenheit\, Vielseitigkeit und Können.
 \n\nDeutschlandfunk-Moderatorin Boussa Thiam wird durch das abwechslungsre
 iche Konzertprogramm führen und dabei die Geschichte der beiden Orcheste
 r anhand von Highlights und Anekdoten aus 20 Jahren Revue passieren lassen
 .\n\nMit zahlreichen Gästen aus Politik\, Kultur und Gesellschaft wird d
 as Jubiläum zu einem unvergesslichen Abend\, der Berliner Musikgeschicht
 e schreibt.\n\n[caption id="attachment_22958" align="alignright" width="30
 0"] Astrid Graf (©Nicole Schnittfincke)[/caption]\n\nSeit über 20 Jahre
 n setzt sich Frauenblasorchester Berlin e.V. für Sichtbarkeit und Mögl
 ichkeiten von Frauen* in der Blasmusik im Speziellen und in der Musikbranc
 he im Allgemeinen ein: „Die Idee\, die wir seit der Gründung haben\, i
 st es\, Laienmusiker*innen zu fördern\, dass sie als Frauen mehr gesehen
  werden und zu zeigen\, dass sie alles spielen können: Tuba\, Schlagzeug
  und E-Bass\, sie können viel mehr als nur Klarinette und Flöte“\, s
 agt Astrid Graf\, Dirigentin und künstlerische Leiterin.\n\nMittlerweile
  spielen in dem aus zwei Orchestern zusammengesetzten Dachverein mehr als 
 100 engagierte\, musikbegeisterte Laienmusiker*innen im Alter zwischen 18 
 und 80 Jahren. Mit eigenem Beispiel wollen sie zeigen\, wie Frauen* neben 
 Beruf\, Familie\, Kinder oder Pflege von Angehörigen mit professioneller
  Musik ihr Publikum mitreißen können.\n\n\n\n\n\n\n\n\nWeitere Hintergr
 undinformationen zu unseren Orchestern und zum Jubiläumsjahr finden Sie 
 unter https://www.20jahre-frauenblasorchester.berlin.\n\n\n\n\n\n\n\nDatum
 : 9. September 2023\nUhrzeit: 19:00 Uhr\nOrt: Großen Sendesaal des rbb\, 
 Masurenallee 8-14\, 14057 Berlin\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nÜber Frauenblasorc
 hester Berlin e.V.:\nIn dem 2003 gegründeten “Frauenblasorchester Berl
 in” und dem 2009 daraus entstandenen zweiten Orchester “Berliner Fraue
 nensemble holz&amp\;blech” spielen mehr als 100 engagierte\, musikbegeis
 terte Laienmusiker*innen im Alter zwischen 18 und 80 Jahren Sinfonische Bl
 asmusik. Mit Open-Air- Auftritten\, Konzerten in den großen Berliner Konz
 erthäusern und Benefizveranstaltungen hat sich das\n\n\n\n\n\n\n\n\nOrch
 ester unter der Leitung seiner Dirigentin Astrid Graf einen festen Platz i
 n der Berliner Laienorchesterszene erspielt. Bundesweit bekannt wurde das 
 Orchester durch den preisgekrönten Dokumentarfilm “Kein Zickenfox” v
 on Dagmar Jäger und Kerstin Polte.\n\nTrotz positiver Veränderungen in
  den letzten Jahren sind Frauen* an Blechblasinstrumenten in Sinfonieorche
 stern immer noch selten. Frauen* sind nach wie vor unterrepräsentiert un
 d kämpfen mit Vorurteilen und Hürden. Auch die beiden Laienorchester d
 es Vereins haben immer wieder Schwierigkeiten\, genügend Frauen für di
 e Blechblasinstrumente und insbesondere für das “tiefe” Blech (Posau
 nen\, Tuba\, Tenorhorn\, Euphonium) zu gewinnen. Gründe hierfür könn
 en immer noch vorhandene Geschlechterklischees und mangelnde positiven Rol
 lenbildern für weibliche Bläserinnen sein.\n\n\n\n\n\n\n\n\nDarüber 
 hinaus schlagen die “gängigen” Herausforderungen von Frauen mit Dopp
 el- und Dreifachbelastungen durch Job\, Familie\, Kinder oder der Pflege v
 on Angehörigen in einem Frauenblasorchester naturgemäß besonders durc
 h. Da muss auf das Hobby Orchester zeitweise oder ganz verzichtet werden. 
 “Die Fluktuation in unseren Orchestern ist dadurch deutlicher höher al
 s in vergleichbaren gemischtgeschlechtlichen Laienorchestern”\, meint Ma
 rtina Sander\, eine der vier Vorständinnen des Vereins.\n\nAufgefangen w
 ird das durch hohe Flexibilität der Musikerinnen\, die andere Stimmen od
 er Instrumente übernehmen\, und vor allen Dingen durch die Kreativität
  der Dirigentin und künstlerischen Leiterin\, Astrid Graf\, die das Repe
 rtoire und die Arrangements immer wieder situativ anpasst. Da wird das Sol
 o einer Sopransaxofonistin in Elternzeit dann eben von der Altsaxonfinisti
 n übernommen\, oder die Tuba-Stimme von der E-Bassistin.\n\n\n\n\n\n\n\n
 \n\nDas sagen unsere Musiker*innen:\n„Das Besondere an unserem Orchester
  ist für mich\, dass wir uns alle gegenseitig unterstützen und uns fu
 ̈reinander freuen können. Und dann diese Energie und Kraft\, die die Fr
 auen geben.“\n\n„Das Frauenblasorchester ist mehr als ein Orchester. E
 s ist eigentlich ein großes Netzwerk. Und ich habe meine Frau im Orcheste
 r kennengelernt“.\n\n\n\n\n\n\n\n\n„Meine Mutter und meine Schwester s
 pielten Klarinette und ich war mir sicher\, dass ich auch Klarinette spiel
 en würde. Aber der Klang hat mich nicht überzeugt\, also habe ich mich
  für das Tenorhorn entschieden. Als ich in anderen Orchestern war\, habe
  ich gemerkt\, dass es nicht selbstverständlich ist\, dass eine Frau im 
 tiefen Blech spielt. Und im Frauenblasorchester Berlin herrscht eine beson
 dere Atmosphäre\, es ist schön\, jemanden zu haben\, der einen versteh
 t und für einen da ist“.\n\n„Das Orchester hat mir die Möglichkeit
  gegeben\, mich wieder mit der Musik zu verbinden und eine Gemeinschaft in
  Berlin zu finden. Ich wollte ein Orchester finden\, in dem ich mich wohl 
 fühle. Ich dachte\, ein rein weibliches Umfeld wäre genau das Richtige
  für mich. Das habe ich im Orchester gefunden und ich bin sehr glückli
 ch\, ein Teil davon zu sein“.\n\n„Ich habe vorher noch nie in einem Bl
 asorchester gespielt\, und das ist schon ein großer Unterschied zu einem 
 klassischen Orchester“.\n\n„Früher habe ich nur in Bands oder allein
 e gespielt und durfte viel improvisieren. Das darf ich jetzt im Orchester 
 auch. Aber es ist großartig\, Teil eines solchen Klangkörpers zu sein. 
 Und ich finde auch unsere kollegiale Atmosphäre sehr schön“.\n\nWeit
 ere Informationen über Musiker*innen und die Jubiläums-Events finden S
 ie auch auf der Website https://www.20jahre-frauenblasorchester.berlin/ un
 d auf dem Instagram-Kanal: https://www.instagram.com/frauenblasorchester/\
 n\nDie Eindrücke vom Frauen*BrassMob mit knapp 200 Musiker*innen am 9.7.
 2023 finden sie auf https://www.20jahre-frauenblasorchester.berlin/frauen-
 brassmob/\n\nsowie weitere Videos auf unserem Youtube-Kanal:\n\n\n\n\n\n\n
 \n\nhttps://www.youtube.com/@frauenblasorchesterberline4378\n\n\n\n\n\n
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CATEGORIES:Konzert
LOCATION:Großer Sendesaal des rbb\, Masurenallee 8-14\, Berlin\, 14057\, D
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