Bläserklassen: „Das Rad neu erfinden“ versus „Von Erfahrungen anderer lernen“

(Advertorial)

Viele Musikvereine tun sich mit dem Aufstarten einer Bläserklasse schwer. Zentrale Fragen stehen im Raum:

„Wer soll die Bläserklasse leiten?“

„Zusätzlicher Instrumentalunterricht: ja / nein?“

„Wie können wir als Musikverein die Schule überzeugen?“

„Wie können die jeweiligen Bedürfnisse der Kooperationspartner befriedigt werden?“

„Kommen wir dabei auch nicht zu kurz?“

„Wer soll das bezahlen?“

„Können die Eltern mit weiteren Kosten belastet werden?“

„Wie können wir die Instrumente finanzieren?“

Fragen über Fragen, und in der Vorstandschaft bzw. im Organisationsgremium drehen sich die Antworten immer wieder im Kreis. Die Frage nach der Finanzierung: Ein KO-Kriterium! „Nicht finanzierbar“.

„Zusammen mit anderen Musikvereinen eine Bläserklasse? Dann unterstützen wir ja den Nachwuchs der Nachbarskapelle!“ „Kooperation“ und „Zusammenarbeit“ zusätzlich zwei wirklich schwere Hürden im ganzen Sachverhalt.

Das Internet ist voll von guten Beispielen gelungener Kooperationen in Sachen Bläserklassen, bei denen (Grund-)Schulen, Musikvereine und Musikschulen bzw. private Instrumentallehrer sehr gut zusammen arbeiten. Und auch über Finanzierung findet man viele Antworten. Doch ersetzt das eine fundierte Aus- bzw. Fortbildung?

YBK TeilnehmerIm letzten November war ich zum ersten Mal Dozentin bei einer Fortbildung für Bläserklassenleiter aus Schulen und Musikvereinen in der BDB-Musikakademie in Staufen. Ich sollte innerhalb des Instrumentenkarusells den Teilnehmern die ersten Flötentöne beibringen. Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit, die einfachsten Grundlagen auf jedem Instrument zu lernen und kennen zu lernen, konnte sich anschließend ein Instrument aussuchen und die Kenntnisse auf diesem erweitern, so dass der Teilnehmer am Ende des Seminars bereits 2 oder 3 leichte Stücke spielen konnte.

Auch wenn das Projekt Bläserklasse mit Instrumentallehrern begleitet wird, sind diese Kenntnisse für jeden Bläserklassenleiter von größter Wichtigkeit. Der Bläserklassenleiter muß wissen, wie die Instrumente zusammen gebaut werden, wie sie gepflegt werden, wie sie gehalten werden, wie hinein geblasen wird und zumindest auf jedem Instrument ein paar Töne spielen können. Ein sehr wichtiger Teil an diesem ersten von zwei Fortbildungswochenenden in Staufen!

Eine Teilnehmerin berichtet

Die Teilnehmerin und Musiklehrerin Barbara Grom, die seit vielen Jahren im Schuldienst ist, aber auch die Musikvereinsszene gut kennt, hat viele wichtige Erkenntnisse mit nach Hause genommen. Sie schrieb mir: „Der Austausch unter den Teilnehmern war für mich eine Bereicherung. Die Sichtweisen von Lehrern, Vereinsverantwortlichen, Instrumentallehren und Dirigenten brachte mir persönlich sehr viele Einblicke  und zeigte die Schwierigkeiten und Chancen auf.“ Für sie ist es ganz selbstverständlich, dass sie regelmäßig zu Forbildungen geht: „Ich erachte es als wichtigen  Baustein in der Professionalisierung der Musiklehrer, dass Musikpädagogen die Form des  instrumentalen Klassenmusizieren  kennen und sich weiterbilden.“ Weiterbildung, die zu Hause im stillen Kämmerlein nicht möglich ist. Praktische Erfahrung und der Austausch mit Gleichgesinnten ist durch nichts zu ersetzen.

Weitere wichtige Erkenntnisse, die Barbara Grom von der Fortbildung mit nach Hause genommen hat:

„Der Satz: ‚Bläserklasse ist noch nie am Finanziellen sondern nur an der Ausführung gescheitert’ – war für mich ein besonders wichtiger Satz, denn die Vorarbeit von zwei Jahren ist in meinen Augen auch sehr realistisch. Hierbei ist viel Idealismus, Zeit, Vernetzung, Motivation und Unterstützung gefragt. Ohne ein verlässliches, motiviertes Netz funktioniert keine Bläserklasse.

Gedanke: der Schüler meldet sich zur Bläserklasse an und nicht zu einem Instrument – diesen Gedanken finde ich sehr wichtig im Vorfeld zu beleuchten – so lernen die Schülerinnen und Schüler drei wichtige Werte: ‚Verantwortung für sich und die Gruppe’, ‚Entscheidungen haben Konsequenzen’ und ‚Durchhaltevermögen’.“

Ich habe sie auch gefragt, wie sie das Wochenende erlebt hat, welche Aspekte sie interessant fand und wie sie das Zusammenspiel zwischen Dozenten und Teilnehmern erlebt hat. Hier ihre Antwort:

„Das Wochenende war für mich persönlich klar strukturiert, die Pausen waren angebracht und der Input hoch – der Austausch mit den Dozenten war sehr angenehm und wertschätzend. Jeder ist an seinem Platz wichtig und bringt seine Fähigkeiten ein. 

Das Instrumentenkarusell war sehr spannend und auch hinsichtlich der Zeitspanne gut terminiert.“

Barbara Grom, von Haus aus Flötistin, hat sich an diesem Wochenende die Klarinette ausgesucht, weil sie den Klang so schön findet und die Art, die Ruhe und Geduld der Dozentin Miriam Tressel überzeugte.

Christoph Breithack war der Leiter dieses Wochenendlehrgangs (Teil 1) für angehende Bläserklassenleiter in Staufen. Er praktiziert seit vielen Jahren erfolgreich das Modell Bläserklasse und arbeitet schon seit Jahren im Yamaha-Bläserklassen-Dozententeam mit. Christoph Breithack verfügt über ein enormes methodisch-didaktisches Wissen und für jedes auftauchende Problem hat er einen passenden Lösungsansatz und die geeignete praktische Übung parat. Sehr gerne gibt er sein Wissen und seinen Erfahrungsschatz an Kollegen weiter.

Interview mit Christoph Breithack

Christoph Breithack beim Vorführen einer rhythmischen Übung
Christoph Breithack beim Vorführen einer rhythmischen Übung

Ihm habe ich drei Fragen gestellt, deren Antworten ich so wichtig finde, dass ich sie hier wortgenau wiedergeben möchte:

Welche Aspekte sind Dir bei der Bläserklassenleiter-Ausbildung ganz besonders wichtig, was sollen die Teilnehmer im Idealfall mit nach Hause nehmen?

„Ich wäre zufrieden, wenn die Teilnehmer eine Vorstellung davon hätten, welche Möglichkeiten Bläserklassenunterricht für die musikalische Ausbildung von Jugendlichen bietet und wie sich diese Unterrichtsform von herkömmlichen Ausbildungswegen unterscheidet. Bläserklassenunterricht bietet viele Vorteile wenn es darum geht, gute Orchesterspieler auszubilden. Denn hier besteht die Möglichkeit, ein Ensemble zu formen, in dem alle Spieler gleiche Vorstellungen von grundlegenden Spiel- und Ensemblekompetenzen haben. Das kann zu einem sehr ausgewogenen und transparent klingenden Orchesterklang führen, wenn man die besonderen Unterrichtstechniken kennt, die dazu erforderlich sind. 

Zudem versuche ich zu vermitteln, welche Schritte in der Vorbereitung bei der Einrichtung einer Bläserklasse zu gehen sind. Und das sind nicht wenige. Neben einem möglichst gut ausgebildeten und vorbereiteten Bläserklassenleiter ist eine Bläserklasse an einer Schule ein großes Projekt, das nur erfolgreich sein kann, wenn viele organisatorische Dinge bedacht werden. Eine Schule ist auch ohne Bläserklasse ein kompliziertes Konstrukt. Eine neue Bläserklasse muss hier wohl überlegt und gut geplant eingefügt werden. Sonst ist ein Scheitern nahezu vorprogrammiert.“

Welche Anforderungen werden an einen Bläserklassenleiter gestellt und wie grenzen sich diese von einem Dirigent eines Jugendblasorchesters ab?

„Bläserklasse ist Musikunterricht mit besonderen, zusätzlichen Lerninhalten. Neben dem allgemeinen musikalischen Lernen kommt das Erlernen eines Instrumentes und das Spielen im Ensemble hinzu. Es geht also um mehr als Stücke proben und Aufführungen vorbereiten. Die Kinder sollen im Idealfall in jeder Bläserklassenstunde etwas lernen und nach jeder Stunde mehr können als vorher. Und damit meine ich nicht nur, dass sie ein Orchesterstück besser spielen können als vorher. Jeder Spieler sollte auch individuell als Instrumentalist, Orchesterspieler und als Musik-Lernender in jeder Stunde etwas dazulernen. Der Lehrer muss hierzu Fähigkeiten haben, die ihm die Planung und Durchführung eines solchen Unterrichts erst ermöglichen. 

Eine Hilfe ist hierbei die Bläserklassenschule, aus der alle Schüler spielen. Doch diese kann auch nur so gut sein wie der Lehrer, der mit der Schule arbeitet. Wenn er z.B. keine Vorstellung davon hat, wie man mit einstimmigen Liedzeilen in der Bläserklassenschule sinnvoll arbeitet und den Kindern mit diesem Material neue Lerninhalte beibringt, kann der Unterricht nicht gut funktionieren. Ich höre z.B. immer wieder, dass die eine oder andere Bläserklassenschule nicht gut sei, weil die Kinder ständig einstimmig spielen müssten. Das sei doch langweilig und würde die Kinder demotivieren. Ich mache hier andere Erfahrungen: Das schrittweise Erlernen aller musikalischen und instrumentaltechnischen Kompetenzen und der nötigen Kompetenzen für ein transparentes und homogenes Zusammenspiel im Ensemble sind Grundprinzipien eines guten Bläserklassenunterrichts. Hierzu ist die gründliche Arbeit mit einer Bläserklassenschule unerlässlich.“

Worin liegt Deine Begeisterung für Bläserklassen begründet, wie wird Deine Leidenschaft genährt?

„Ich halte Musikunterricht in der Bläserklasse an weiterführenden Schulen für den besten Musikunterricht, den es gibt. 

Hier besteht die Möglichkeit, gute Orchesterspieler auszubilden und die Kinder damit aktiv zur Teilhabe am kulturellen Leben in ihrem Heimatort zu befähigen. Insbesondere, wenn die Bläserklasse nicht nur zwei, sondern vier oder sechs Jahre lang geht, können die Jugendlichen im Anschluss nahtlos in Musikvereinen, Posaunenchören oder anderen Musikgruppen vor Ort Anschluss finden und werden so in das kulturelle Leben integriert. Die weiterführenden Schulen haben dabei die Möglichkeit, insbesondere auch Kinder zur kulturellen Teilhabe zu befähigen, die außerhalb der Schule nie in Kontakt zu Musikvereinen oder anderen Institutionen der Laienmusik gekommen wären.

Darüber hinaus bietet Musikunterricht mit einem Blasorchester die Möglichkeit, das gesamte Spektrum der klassischen, populären und folkloristischen Musik abzudecken. Somit ist die Erfüllung der Vorgaben von schulischen Lehrplänen sehr gut möglich. (Bei anderen Formen des Klassenmusizierens, die sich aufgrund der Besetzung des Ensembles auf bestimmte musikalische Genres beschränken, sehe ich das kritisch.) 

Durch den hohen Praxisanteil und das aktive Musizieren in einem richtigen Orchester bekommen die Schüler zudem einen Zugang zu Musik, der eine tiefergehende Beschäftigung mit musikalischen Lerninhalten sehr gut vorbereitet. Musikunterricht an Schulen erschien mir in der Vergangenheit häufig wie eine auf den Kopf gestellte Veranstaltung: Das Vermitteln musikalischer Lerninhalte ohne eine vorhergehende praktische, musikalische Erfahrung, erscheint geradezu widersinnig. Im Sportunterricht setzt man sich doch auch nicht mit Trainingstheorien auseinander oder lernt zuerst stundenlang Regeln auswendig, bevor man zum ersten mal über einen Bock springt oder gegen einen Ball kickt.

Im aktuellen Diskurs der Musikdidaktik hat man das erkannt und versucht, den Schülern immer zuerst praktische Zugänge zur Musik zu ermöglichen, bevor über Musik geredet wird. Doch hier kommt eine grundlegende Voraussetzung für das Musizieren ins Spiel, die eine zufriedenstellende Beschäftigung mit Musik erst ermöglicht: Das Spiel von Musikinstrumenten setzt Ausdauer, Fleiß und Kontinuität voraus. Oder einfacher gesagt: Ohne üben und ohne regelmäßigen Unterricht über lange Zeit geht es nicht. Und wenn Kinder kein eigenes Musikinstrument zu Hause haben, beim Erlernen des Instruments nicht kontinuierlich und nachhaltig angeleitet werden und Musikunterricht in der Schule – wenn überhaupt – nur einmal in der Woche stattfindet, können nachhaltige Fortschritte beim Musizieren mit Musikinstrumenten nur in sehr begrenztem Umfang erzielt werden.

Findet Musikunterricht in der Bläserklasse statt, ist das anders. Aus der eigenen Praxis kann ich belegen, dass  die Unterrichtsergebnisse sowohl im allgemein-musikalischen, wie auch im praktisch-musizierenden Bereich in der Bläserklasse von erheblich höherer Qualität sind, als im herkömmlichen Musikunterricht. So haben beispielsweise die Schüler einer 6. Klasse auf folgender Konzert-Aufnahme ein gutes Jahr vor dem Aufnahmezeitpunkt noch nicht gewusst, welches Instrument sie einmal lernen werden und hatten mehrheitlich keine musikalische Vorbildung: http://1drv.ms/1O939HC.“

YBK Dozenten
Yamaha BläserKlasse: die Dozenten Anette Burkhard, Bernhard Münchbach und Miriam Tressel

YAMAHA Music Europe

Das Fortbildung-Seminar für angehende Bläserklassenleiter aus Schulen und Musikvereinen vergangenen November in Staufen stand unter der Schirmherrschaft der Instrumentenfirma Yamaha und wurde vom Verantwortlichen für Schulmusik, Gernot Breitschuh, organisiert. Die Firma Yamaha macht sich in Deutschland schon seit 20 Jahren Gedanken darüber, wie angehende Bläserklassenleiter ausgebildet werden können und steckt in die Ausbildungskonzepte richtig viel Geld. Sie können sicher sein, der Ausbildungs- und Fortbildungsgedanke steht bei allen Aktivitäten von Yamaha über dem unternehmerischen Denken. Yamaha ist ständig auf der Suche nach den besten und erfahrensten Dozenten.

Gernot Breitschuh zeigte sich allerdings etwas enttäuscht über die Teilnehmerzahl der Fortbildung in Staufen. Lediglich 13 angehende Bläserklassenleiter führte der Wunsch nach Fortbildung in Sachen Bläserklasse nach Staufen. Wirklich enttäuschend wenig, weiß man doch, dass das Ausbildungskonzept „Bläserklasse“ in aller Munde ist und auch bei den Musikvereinen einen immer größeren Stellenwert einnimmt. Warum bilden sich zum Beispiel die vielen Dirigenten im Land nicht in Sachen „Bläserklasse“ weiter? Wieso wird dieses Ausbildungskonzept von den Musikvereinen nicht angenommen? Wurde von den Dirigenten noch nicht erkannt, dass Bläserklassenunterricht etwas anderes ist, als einer Jugendkapelle ein paar Stücke für das nächste Konzert beizubringen? An den Antworten bin nicht nur ich sehr interessiert, sicherlich auch die Firma Yamaha. Ich möchte Dich bzw. Sie, lieber Leser, dazu auffordern, Eure Meinung zu diesem Thema im Kommentarfeld unter diesem Beitrag aufzuschreiben! Herzlichen Dank für Eure Mitarbeit!

Ich hoffe, ich habe mit diesem Artikel dazu beigetragen, den Wunsch nach Fortbildung in Sachen Bläserklassen in Dir / in Ihnen, lieber Leser, zu wecken! Eine Übersicht über die Fortbildungstermine und über sonstige Bläserklassenveranstaltungen der Firma Yamaha findet Ihr hier: http://de.yamaha.com/de/music_education/school_music/blaeserklasse/.

Informations- und Praxisseminar Yamaha BläserKlasse

Und hier gibt es noch einen ganz heißen Tipp: Wenn Ihr noch keine Bläserklasse aufgestartet habt, aber die Absicht dazu habt, dann geht am besten heute noch zum Musikfachgeschäft Eurer Wahl, das allerdings Yamaha System Partner sein muß und fragt nach dem kostenlosen „Informations- und Praxisseminar Yamaha Bläserklasse“. Dieses findet am 4. und 5. März 2016 im Hotel Holiday Inn in Fulda statt. Jeder Yamaha System Partner darf einen Kunden zu diesem komplett kostenfreien Seminar einladen. Auf der Seminaragenda stehen sehr interessante Workshops und Vorträge. Zum Beispiel: „Schüler der BläserKlasse bringen den Gästen Ton 1 bei“, oder „Elefantenhupen – Musizieren auf dem ersten Ton“. Natürlich kommen auch die Informationen über Organisation, Rahmenbedingungen, Finanzierung einer Bläserklasse nicht zu kurz. Weitere Informationen halten die Musikfachgeschäfte mit der Zertifizierung „Yamaha System Partner“ für Euch breit, fragt einfach nach. Eine Übersicht über die Yamaha System Partner findet Ihr hier: http://de.yamaha.com/de/music_education/school_music/blaeserklasse/systempartner_blaeserklasse/

Ende Januar findet der zweite Teil der Fortbildung für Bläserklassenleiter in Staufen statt. Ich freue mich schon wieder sehr darauf, vor allem natürlich auf meine zwei „Flötenschüler“, denen ich hoffentlich die nächsten Töne beibringen kann. Aber auch auf die Sessions mit Christoph Breithack. Von ihm können wir alle unglaublich viel lernen!

So, der Beitrag ist nun doch etwas lang geworden, deshalb hier nochmals die Zusammenfassung und die wichtigsten Punkte, die ich Euch vermitteln wollte:

  • Das Rad muß nicht neu erfunden werden, lernen von Erfahrenen ist ganz einfach, gründlich und sehr nachhaltig!
  • Meldet Euch zu einer Fortbildung in Sachen Bläserklassen an!
  • Teilt uns mit, was Euch davon eventuell abhalten würde (Kommentarfeld unten oder an alexandra@kulturservice.link)!
  • Nutzt die Angebote der Firma Yamaha!

 

Dieser Beitrag kam mit freundlicher Unsterstützung von YAMAHA Music Europe GmbH – Abteilung B & O zustande.

 

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Musik ist ein sehr wichtiger Bestandteil meines Lebens. Musizierende Menschen zusammen zu bringen meine Leidenschaft.

3 thoughts on “Bläserklassen: „Das Rad neu erfinden“ versus „Von Erfahrungen anderer lernen“

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  • 15. Januar 2016 at 14:02
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    Ich glaube, dass einige Musikvereine das Potenzial der BläserKlasse erkannt haben, aber glauben, dass dies Sache der Schulmusiker sei. Ich bin Blaserklassenleiterin und Musikkollegen (außerhalb der Schule) sagen des Öfteren:”Könntest du nicht in unserem Ort an der Schule unterrichten und dort eine BläserKlasse einrichten?” Ich verweise dann auf die bereits genannten Wege und auch den direkten Kontakt zu den örtlichen Schulen aufzunehmen. Da gibt es dann aber Hemmungen.
    Scheinbar glauben viele Vereinsmitglieder, dass sich die Fortbildungen ausschließlich an Schulmusiker richten, was nicht der Fall ist.
    Musikvereine sollten erkennen, dass die BläserKlasse keine Konkurrenz zum Verein ist, sondern zur Nachwuchsgewinnung sehr wichtig ist. Blickt man auf die Schulentwicklung, so wird die Zeit für häusliches Üben und den Instrumentalunterricht immer geringer, da die Ganztagsschule auf dem Vormarsch ist. Hier können BläserKlassen und Kooperationen von Schule, Musikschule und Verein förderlich, wenn nicht sogar wichtig für den Weiterbestand sein. Das haben möglicherweise nur die Wenigsten so vor Augen. Unsere Schule versucht aus diesem Grund genau diesen Weg, den wir ohnehin schon lange gehen, besonders zu vertiefen.

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    • Alexandra Link
      15. Januar 2016 at 19:48
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      Herzlichen Dank für diesen ausführlichen Kommentar, Tanja Henseler!

      Reply

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