Pop-Musik für Blasorchester? Wenn’s denn sein muß…

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Vor längerer Zeit habe ich einmal einen Facebook-Post gesehen, in dem über ein Sommer-Blasmusik-Event geschrieben stand „Vier Musikvereine – drei Mal Abba Gold gehört.“ Oder so ähnlich…

Das habe ich mir dann gleich mal notiert und mir fest vorgenommen, einmal einen Beitrag über das Thema „Pop-Bearbeitungen für Blasorchester“ zu schreiben.

Um es mal vorsichtig ausdrücken: Ich liebe es nicht. Ich mag weder Pop-Bearbeitungen noch Film- oder sonst was für Bearbeitungen. Hin und wieder spiele ich gerne mal eine Transkription eines klassischen Werkes. Aber nur hin und wieder und dann bitte auch nur eine und nicht ein halbes oder ganzes Konzert lang. Gleiches gilt für Musical-Bearbeitungen. Gerne mal eine. Bevorzugter Weise im Sommerprogramm. Aber bitte, bitte nicht zu viel davon im Konzert. Am liebsten gar nichts davon im Konzert. Filmmusik-Konzerte zum Beispiel finde ich ätzend. Darüber habe ich hier schon mal geschrieben.

Aber bitte, das ist meine spezielle Meinung und Veranlagung. Ich weiß, dass sich das so gar nicht mit den Wünschen und Vorlieben unseres Publikums oder vielen Mit-MusikerInnen deckt.

Bei manchen Musikvereinen bei Sommerprogramm-Auftritten denkt man ja, dass es gar nichts anderes gibt als Bearbeitungen von Pop-, Rock-, Film-Titeln. Polka, Walzer, Marsch noch, aber unterhaltende Originalmusik? Fehlanzeige.

Wenn’s denn mal sein muß, dann bekenne auch ich mich zur Generation „Abba Gold“. Und wer Abba Gold nennt, muß im nächsten Atemzug Cream of Clapton sagen…. Oder I will survive! Und somit kommen wir zu einem Arrangeur für Pop-Musik, der es wirklich drauf hat: Ron Sebregts – wie wir alle wissen, das Pseudonym eines von uns allen hochgeschätzten Komponisten aus den Niederlanden. Es macht einen großen Unterschied, ein Pop-Arrangement von Ron Sebregts zu spielen oder von einem 08-15-Arrangeur eines Verlags, der hauptsächlich schnell und billig gemachte Keller-Arrangements* verschüttet äh vertreibt.

Die Arrangements von Ron Sebregts unterscheiden sich Gott sei Dank auch von denen vieler amerikanischer Arrangeure. Mit diesen kann ich mich auch so gar nicht anfreunden. Sie fügen den Arrangements nichts „persönliches“ hinzu. Sie sind nicht in der Lage dem Arrangement ein gewisses „Extra“ zu geben, das ein Arrangement besonders, spielens- und liebenswert macht.

In der Auswahl meiner Lieblings-Arrangeure ist deshalb ein Arrangeur, dem dies nahezu immer gelingt: Peter Kleine Schaars. Der Name kein Pseudonym, aber auch ein hochgeschätzter niederländischer Komponist. Nennen möchte ich Queen Greatest Hits, A tribute to Amy Winehouse oder die Einzeltitel Candyman (!!!), I’m so Excited (der Knaller!) oder Relight my Fire (Popowackelpotential!). Die haben was. Die machen sogar mir – wohlgemerkt höchstens im Sommerprogramm – Spaß!

Die Arrangements von Stefan Schwalgin, ein deutscher Arrangeur, schätze ich auch sehr. Sie sind oftmals nicht ganz einfach zu spielen. Wer das im Sommerpogramm braucht, wird bei ihm nicht fündig.  Nennen möchte ich For once in my life, It’s not unusual oder Mah na mah na, das ganz witzig als Bariton-Saxophon-Solo gestaltet ist!

Einen vierten Arrangeur – nun aus der Schweiz – zähle ich auch zu meinen bevorzugten: Gilbert Tinner. Kein Pop, aber ein grandioses Rock-Medley: Symphonic Rock – was für eine coole Nummer! Den Evergreen A taste of Honey und das durch einen Film bekannt gewordene Morgens um Sieben (ist die Welt noch in Ordnung) von James Last zähle ich noch zu den Arrangements, die ich wirklich gerne spiele.

Das aktuelle Pop-Repertoire ist unter den oben genannten Arrangements nicht dabei. Wie sollen die meist „Schmalspur“ gemachten Songs auch in einer Blasorchester-Fassung irgendetwas hergeben? Danke, ich kann drauf verzichten.

Zu meinen Lieblings-Pop-Rock-Songs „in echt“ gehört übrigens „Don’t Stop me now“ von Queen, „I am who I am“ von Gloria Geynor, „Everything“ von Michael Bublé und „Feel“ von Robbie Williams. Lieblings-Pop-Song definiert sich bei mir wie folgt: Ich bekomme gute Laune, wenn ich den Song höre. Ich kann den Song von vorne bis hinten mitsingen. Ich kann den Song hundert Mal hintereinander hören und bekomme nicht genug davon. Nur leider: Richtig tolle Einzel-Arrangements habe ich von diesen vier Songs nicht gefunden. Oder kennt Ihr welche? Ansonsten wären das jetzt Wünsche, die ich an meine oben genannten Lieblings-Arrangeure richte! Wer weiß, vielleicht gibt’s ja auch bald ein Medley „Alexandra’s Pop-Favorites for Band“… hahaha….

So, jetzt vergesst oben genannte, meinen persönlichen Vorlieben und meinem Geschmack geschuldeten, Arrangement-Empfehlungen wieder und spielt dafür lieber Original-Musik. Da gibt es durchaus tolle, sehr unterhaltende Stücke, die ganz prima sowohl für das Sommerprogramm als auch für den unterhaltenden Teil eines Konzertes im Konzertsaal geeignet sind. Braucht Ihr Vorschläge?

*Keller-Arrangements sind bei mir schnell in den Computer gehauene einfache Bearbeitungen, die anschließend auf dem im Keller stehenden Kopierer vervielfältigt werden.

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Musik ist ein sehr wichtiger Bestandteil meines Lebens. Musizierende Menschen zusammen zu bringen meine Leidenschaft.

16 thoughts on “Pop-Musik für Blasorchester? Wenn’s denn sein muß…

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    19. Februar 2019 at 15:26
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    Hi Alexandra, bin absolut deiner Meinung 😉
    Ein Blasorchester soll so oft als möglich Orginialliteratur spielen.
    Es gibt jedoch auch sehr gute “Pop-” oder “U-Musik” als Arrangements, die sehr gut sind.
    Bsp.: https://www.youtube.com/watch?v=WqqQ012crvk (für meinen Geschmack ist die Interpretation einfach zu “seicht” -> dreckige Rockmusik muss/soll dann halt auch mit einem Blasorchester etwas schmutzig und kratzig daherkommen.
    Viele japanische Arrangeure machen gute Jobs im Bezug auf “eigenständige” Pop-Arrangements, die sind dann halt nicht mehr so nahe am Original, aber deswegen nicht schlechter.
    Mein Favorit: Bohemian Rhapsody (eignet sich gut als grosses Arrangement, da sehr orchestral und gross konzipiert) 😉 Gruss aus der Schweiz

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    • Alexandra Link
      19. Februar 2019 at 16:15
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      Danke für Deinen Kommentar Mathias und den Youtube-Link zu Don’t Stop me now. Etwas gewöhnungsbedürftig mit Oboe solo… Aber Ausnahmen, klar, die gibt es. Welches Arrangement von Bohemian Rhapsody findest Du gut, die von Philip Sparke oder die japanische? Viele Grüße Alexandra

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    19. Februar 2019 at 15:48
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    Es gibt leider zuviele “populaire” Blasmusik Arrangementen die einen sehr billigen Klang haben. Junge und altere Musiker scheinen dies zu lieben, ich weiss nicht warum. Ist das Niveau der Musiker schlechter geworden, ist es die Art von Leben heut zu Tage? In die Niederlande gibt es auch sehr viele, wie man das nennt, leichte Musik. Harmonie und Fanfare Orchester und auch die “traditionele” Blaskapellen machten das heut zu Tage. Ich finde das schrecklich.

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    • Alexandra Link
      19. Februar 2019 at 16:09
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      Danke für Deinen Kommentar, Ton. Ich habe leider auch keine Antwort auf die Frage, warum Musiker das lieben… Vielleicht unterschätzen viele das Publikum. Sie denken vielleicht, sie bekommen das Publikum mit der Popmusik auf ihre Seite!?? Viele Grüße, Alexandra

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    19. Februar 2019 at 17:38
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    Die Popularmusikkomponisten freuen sich gelegentlich auch, wenn ihre Stücke nicht von bzw. für Blasorchester durch den Fleischwolf gedreht werden :-D. Das gilt für mich ganz speziell für jegliche BigBand-Literatur.

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    19. Februar 2019 at 21:52
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    Hallo Alexandra,
    Deine Ausführungen sind korrekt, es gibt viel schlecht arrangierte Poptitel für Blasorchester, kaum ein Nr 1 Hit, der nicht binnen kürzester Zeit für Blasorchester arrangiert wird.
    Wie viele andere Musiker auch bin ich mit den Medleys von Kurt Gäble musikalisch aufgewachsen, von Udo Jürgens über Beatles hin zu Simon and Garfunkel. Die Arrangements sindgut gelungen, daher hört man sie auch heute noch bei vielen Sommerfesten. Mein Highlight aus dem letzten Jahr war Thiemo Kraas mit der 80(er) Kultour, es ist auch ein Arrangement an dem man viel und intensiv arbeiten kann. Im vergangenen Jahr haben wir Pop City von Thierry Deleryelle mit Jugend- und Blasorchester aufgeführt – ist sowohl bei den Musikern als auch beim Orchester sehr gutangekommen. Mein Fazit – nicht jedem Hit nachrennen und auf Teufel komm raus ein Blasorchester Arrangement raussuchen, sondern ganz gezielt auf ein gutes Arrangement setzen, z. B. auch Stefan Schwalgin mit Hotel California. Da ich mein Jugendorchester auch bei Laune halten möchte, gibt es beim Konzert immer einen Pop Titel, meist aus der Feder eines amerikanischen Arrangeurs, im letzten Jahr King of Pop, in diesem Jahr Viva la Vida – aber dann ist auch wieder genug.
    Manfred Schneider hat auch ein paar richtig klasse Arrangements und auch Kompositionen geschrieben, z. B. den New Age Rock – suchen lohnt sich.
    Liebe Grüße
    Markus

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    • Alexandra Link
      20. Februar 2019 at 10:11
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      Hallo Markus,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ganz meine Meinung: Suchen lohnt sich. Nicht das nächst beste Arrangement nehmen, nicht zu viel und schon gar nicht jeden Pop-Song spielen, nur weil er gerade im Radio auf- und ab läuft.

      Liebe Grüße
      Alexandra

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        23. März 2019 at 2:50
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        Hallo Frau Link,
        also Abba hatten wir tatsächlich auch schon auf dem Programm, aber ansonsten sind wir traditionell bzw. Böhmisch orientiert. Vor allem wird auch viel Gewicht auf Eigenkompositionen gelegt.
        Filmmusik, das muss ein Musikverein nicht präsentieren, .man kann das wirklich nicht mit Genuss hören.
        Hier mal eine Auswahl des MV.

        Musikalische Grüße
        Günter Utke

        https://www.youtube.com/channel/UCHzHnlrjL-Hg_PCxsPjkuoQ

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    20. Februar 2019 at 1:18
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    Liebe Leute,
    ich verstehe Menschen nicht, deren Meinung zu einer Sache nahezu dogmatisch ist, nicht nur in Fragen zu unserer Blasmusik, sondern generell. Es gibt halt gute und schlechte Popmusik und viel dazwischen und es gibt halt auch gute und schlechte Blasmusikarrangements von Popmusik. Sicher, gute Arrangements von guten Originalen sind eher rar gesät, aber es gibt sie.
    Zweimal haben wir in unserem Jahreskonzert das Publikum schriftlich befragt, was sie gerne hören möchten. Ergebnis: Filmmusik, Musical, Popmusik – warum sollen wir in einem Konzert dann nicht jeweils ein – gutes – Arrangement jedes Genres spielen? Haben wir einen Erziehungsauftrag für unser Publikum? (Alexandra, wäre mal eine Betrachtung wert.)
    2011 und 2015 hat unser Jugendorchester jeweils ein “Night of the Pops”-Konzert gespielt, also nur Pop- und Rockmusikarrangements. Die dritte Nacht ist gerade für dieses Jahr in Planung. Jedes Mal hatten/haben wir eine ungewöhnliche Location (Bürgerzentrum/Disco, Industriehalle) gewählt. Keine Uniform, stattdessen alle in Schwarz mit roten Akzenten, massive Lightshow, Nebelwerfer, fürs Publikum nur Stehplätze, Getränkeausschank während des Konzertes usw.
    Ergebnis 1: Wir haben ein ganz anderes Publikum angelockt, darunter auch viele gleichaltrige Freunde der Jugendlichen, die Blasmusik vorher “doof” fanden und anschließend begeistert waren. Von denen sind dann auch viele ins “normale” Jahreskonzert gekommen, was sie sonst bestimmt nicht getan hätten.
    Ergebnis 2: Stolze, glückliche und zufriedene junge Musikerinnen und Musiker, die ihren Freundeskreisen mal zeigen konnten, was für ein tolles Hobby sie haben.
    Ergebnis 3: Viel Aufmerksamkeit der Lokalpresse gewonnen.
    Einige der von Alexandra genannten Arrangements hatten wir sogar im Programm. Was mir in der Aufstellung fehlt, ist 80er Kult(o)ur von Thiemo Kraas, übrigens uraufgeführt 2015 in der “JMA Night of the Pops”.

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    • Alexandra Link
      20. Februar 2019 at 10:09
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      Hallo Peter,

      herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar! Die Frage “Haben wir einen Erziehungsauftrag für unsere Publikum?” möchte ich gleich einmal aufgreifen und sie ganz klar mit “nein” beantworten. In Frage stelle ich die Methode, das Publikum zu fragen, was es hören möchte. Da sich das nicht-blasmusikalische Publikum in der Regel nicht mit Originalwerken für Blasorchester beschäftigt, werden zum Thema gefragte also immer mit Musik antworten, die sie kennen, die in ihrem Erfahrungsbereich (quasi aus Radio, Internet, Fernsehen) liegen.
      Ich denke, wir haben den Auftrag unser Publikum zu erfreuen, zu überraschen und ihnen eine schöne Zeit zu bescheren. Nichts weiter. Das kann mit Originalwerken, die perfekt auf unser Medium Blasorchester zugeschnitten sind, auch sehr gut bis überragend gelingen! Wichtig ist, was man daraus macht.

      Das hier so mal schnell meine Meinung zur Frage. Ist die Frage so interessant, dass ich einen Round-Up-Post daraus machen soll? (Round-Up-Post = ich stelle verschiedenen Menschen die gleiche Frage und veröffentliche dann in einem Post deren Meinungen.)

      Sehr toll, dass über das Thema hier so fleißig kommentiert und diskutiert wird. Das freut mich riesig! Wie schade, dass das bei anderen Beiträgen auf dem Blog, die ich als viel wichtiger betrachte, nicht passiert…

      Herzliche Grüße
      Alexandra

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    20. Februar 2019 at 1:57
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    Ich seh das nicht ganz so eng mit der Popmusik. Es ist nicht alles gut was es so an Bearbeitungen gibt. Naturlich nicht.Aber das ist es bei der originalen Literatur auch nicht anders.
    Der Erfolg der Pop und Musicalbearbeitungen kommt m.E. daher, dass Publikum wie Musiker die Melodien wiedererkennen. Diesen Effekt gibt es auch bei anderen Genres und entsprechenden Titeln.
    Übrigens ein aktueller Titel den ich wärmstens empfehlen kann und welcher sich anschickt an kommenden Sommerfesten ebenfalls von 4 von 5 Vereinen an einem Nachmittag gespielt zu werden: 80er Kul(t)tour von Thiemo Kraas. Eine der gelungensten weil originellsten Bearbeitungen seit langem.

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    • Alexandra Link
      20. Februar 2019 at 10:16
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      Hallo Thomas,
      ja, 80er Kul(t)our ist seit langem wieder einmal ein Silberstreif am Pop-Arrangement-Horizont. Gut gemacht, super Titel drin, das finde ich auch. Aber auch dieses Arrangement wird meine Liebe zu Pop-Arrangements nicht entfachen. (Auch wenn mein Sohn Lukas hier ganz anderer Meinung ist und das Medley ständig / täglich laut aus seinem Zimmer tönt.)
      Viele Grüße
      Alexandra

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    21. Februar 2019 at 22:01
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    Hallo,
    Ich sehe es kritisch in einem Blog, der über Verlinkungen Werbung für einen Musikverlag macht, einen Konkrenzverlag in dieser unfairen Weise zu kritisieren und von “billigen Kellerarrangements” zu sprechen. Das ist keine besonders wertschätzende Kritik und hat ein Geschmäkle.
    Auch ist der Vertrieb handwerklich schlechter Pop-Arrangements keine Eigenheit eines spezifischen Verlags. Da gibt es so einige Verlage, die so vorgehen.
    Solche Arrangements werden massenhaft erfolgreich verkauft, viele Dirigent*innen halten sie für gut. Es ist schlichtweg eine Geschmacksfrage, welche handwerkliche Qualität Pop-Arrangements aufzuweisen haben. Ich finde nicht, dass man das so normativ beschreiben sollte wie du.

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    • Alexandra Link
      22. Februar 2019 at 9:17
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      Hallo Julian,
      die Links führen in den Online-Shop des Hebu-Musikverlags. Hebu ist einerseits Verlag, andererseits Vertrieb. Alle genannten Werke können im Online-Shop bestellt werden, aber keines davon ist direkt aus dem Hebu-Verlag.
      Viele Grüße
      Alexandra

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    22. Februar 2019 at 17:34
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    Wie viele Vorposter bereits richtig festgestellt haben, sind Poparrangements per se nichts Böses und es gibt wie Facebook n allen Genres gute und schlechte Beispiele. Gute Pop-Arrangeure, die mir in dieser Aufstellung gefehlt haben, jedoch zugegebenermaßen schon lange arriviert oder sogar leider schon tot sind, sind Johan der Meij (z.B. mit Can’t take my eyes off you) und Manfred Schneider aka Steve McMillan, der 2008 gestorben ist. Charakteristisch für Arrangements beider ist in meinen Augen, dass sie den arrangierten Werken erfolgreich eine persönliche Note und damit einen Mehrwert gegeben haben.

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    24. Februar 2019 at 15:35
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    Da will ich mich mal als Arrangeur und Komponist zu Wort melden. Mit Bearbeitungen von Volksliedern und Eigenkompositionen eines Hobbykomponisten, den kaum einer kennt, ist leider wirtschaftlich kein Blumentopf zu gewinnen. Die Leute wollen einfach hören und spielen was sie kennen. So habe ich jetzt für eine Faschingsveranstaltung Arrangements von “Major Tom” und “Raumpatroullie Orion” geschrieben. Als drittes Stück spielten wir den “Sternenhimmel” aus der bereits mehrfach erwähnten “80er-Kultour” – Der Saal hat getobt! Leider kann ich solche Arrangements nicht veröffentlichen, da die entsprechenden Lizenzen nur für große Verlage “erschwinglich” sind. Und da heißt es: Wenn ein toller Hit rauskommt, muss man schnell sein, und das geht zu Lasten der Qualität. Das sieht man u.a. an diversen “Faschingsheftchen” mit schlecht arrangierten Karnevals-Hits”

    Karl-Heinz FRANK-LINDENFELSER

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