Nach dem Corona-Lockdown – Wie geht es in unseren Musikvereinen weiter?

Eine Zusammenfassung der Online-Diskussionsrunden in der Kulturservice Online-Akademie

“Flexibel sein” ist zurzeit vermutlich der einzig vernünftige Rat, der uns in den Musikvereinen weiterhilft. Corona beschert uns einige Probleme. Zu viele Probleme. Viele Einschränkungen und Auflagen.

“Flexibel sein” bedeutet, trotz dieser Bedingungen und unter Berücksichtigung aller Vorschriften Wege und Möglichkeiten zu finden, das musikalische und soziale Leben in unseren Blasorchestern aufrecht zu erhalten. Es ist einiges an Umdenken gefragt. Liebgewordene Gewohnheiten müssen in die Zukunft verlegt werden. Zum Beispiel das Proben in der üblichen Sitzordnung und mit allen MusikerInnen des Vereins. Das Konzertieren vor großem Publikum in Konzertsälen, Mehrzweck- oder sonstigen Hallen. Die Feschtle und Hocks, die wir zuerst musikalisch und dann gesellig gestalten. Im Norden die Schützenfeste und Laternenumzüge. Und vieles mehr. Umdenken ist auch in finanziellen Angelegenheiten gefragt. Die Finanzierungskonzepte der Musikvereine müssen überdacht werden. Momentan fällt alles an Einnahmen weg, mit dem sich die Musikvereine bisher finanziert haben: bezahlte Auftritte, Konzerte, Einnahmen aus Speisen- und Getränkeverkauf bei diversen Anlässen, Sponsorengelder und ähnliches. Gut, wer in der Vergangenheit auf fördernde Mitglieder und auf einen Aktivenbeitrag der MusikerInnen gesetzt hat.

In den beiden Online-Diskussionsrunden, die ich im Juli organisiert habe, hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich ihre Sorgen von der Seele zu reden. Jeder hatte zunächst die Gelegenheit, die Probleme, die am meisten drücken, zu nennen. Danach haben wir gegenseitig Ideen zur Probenarbeit, für Konzerte und Events sowie die Jugendarbeit ausgetauscht.

Probleme (Achtung: Stand Juli 2020)

Die geltenden Abstandsregelungen machen es den Vereinen schwierig in voller Besetzung ordentlich zu proben. Teilweise sind die Probelokale noch gar nicht frei gegeben. Meistens sind sie für das komplette Orchester unter Wahrung der Abstandsregeln zu klein. Viele haben Schwierigkeiten Hallen und Säle zu finden, in denen geprobt werden kann. In einigen Bundesländern war es bis vor kurzem noch untersagt, in geschlossenen Räumen zu proben und zu musizieren. Viele haben draußen auf Plätzen, Sportplätzen, Firmengeländen und in Parks geprobt. In diesem Zusammenhang hat ein Dirigent von Beschwerden wegen Lärmbelästigung erzählt. Die meisten Teilnehmer haben jedoch Gott sei Dank berichtet, dass sich die Anwohner über die Musik gefreut haben. Draußen zu proben und dann noch auf Abstand ist von der Akustik her nicht unproblematisch. Allerdings wurde auch bemerkt, dass es die MusikerInnen darin schult, besser auf die Kollegen zu hören. Manche Musikvereine können derzeit in Sporthallen proben. Das geht aber nur dann, wenn sowohl die Stadt bzw. Gemeinde und auch das dafür zuständige Gesundheitsamt den Blasorchestern wohlgesonnen sind. Leider kann das von Ort zu Ort verschiedenen sein. Wenn allerdings die Sporthallen nach den Sommerferien wieder für den Vereins- oder Schulsport gebraucht werden, stellt sich die Frage nach dem Probenort – sofern sich die Bedingungen nicht geändert haben – schon wieder!

Die Abstandsregelungen sind in Deutschland nicht einheitlich. Die Musikvereine der beiden Blasmusikverbände in Baden-Württemberg (der Baden-Württembergische Blasmusikverband BVBW, der die württembergischen Musikvereine umfasst und der Bund Deutscher Blasmusikverbände BDB – der grob gesagt die badischen Musikvereine umfasst) müssen eine Abstandsregelung von 2m einhalten. Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen melden 1,5m Abstand. Die Musikvereine in Rheinland-Pfalz müssen sogar einen Abstand von Musiker zu Musiker von drei Metern einhalten! Bei einer Diskussionsrunde war auch ein belgischer Verbandsverantwortlicher vom Musikverband Födekam dabei. Er berichtete von 2 Metern Abstand. Seltsamerweise gilt für ganz Österreich eine Abstandsregelung von einem Meter von Musiker zu Musiker. Glücklich also, wer in Österreich in einem Blasorchester spielt. Ein Meter gilt auch beim Verband Südtiroler Musikkapellen. In der Schweiz gilt die Regel nach vorne 1,5 Meter, zur Seite 1m. In den Niederlanden gilt eine generelle Abstandsregelungen von 1,5m, 2 Meter müssen QuerflötistInnen und Piccolo-Spieler einhalten. Für mich ist es nicht nachvollziehbar, warum es diese unterschiedlichen Regelungen gibt.

Ein Vorstand berichtete davon, dass die maximale Anzahl an zulässigen Musikern in ihrem Probelokal unter Wahrung der Abstandsregelungen 23 beträgt. Dieser Verein hat sich entschlossen, wöchentlich mit dieser maximalen Anzahl zu proben (und eventuell auch aufzutreten). Dazu muss sich jeder Musiker, der in der Probe dabei sein möchte, davor anmelden. Normalerweise spielen ca. 60 MusikerInnen in diesem Musikverein. Etwas frustriert erzählte dieser Vorstand, dass noch nie ein Musiker abgelehnt werden musste. Sprich: Es hatten nie mehr als 23 Musiker von insgesamt 60 das Bedürfnis oder die gesundheitlichen Voraussetzungen, zu proben.

Viele der Diskussionsteilnehmer haben ihre Bedenken geäußert, dass die Motivation ohne konkretes Ziel (Konzert, Auftritt jeglicher Art) nicht bei allen MusikerInnen aufrecht erhalten werden kann. Einige werden die Gelegenheit nutzen, gar nicht mehr zurück zu kommen. Darüber habe ich im Beitrag Warum bin ich immer noch dabei schon geschrieben.

Eine Dirigentin berichtete davon, dass sich der Verein entschieden hat, vorerst überhaupt nicht zu proben. Wir müssen uns alle im Klaren sein: Wenn in unseren Reihen nur bei einer Person COVID19 positiv getestet wird, müssen alle anderen auch für zwei Wochen in Quarantäne.

Ein weiteres Thema, das in den Diskussionsrunden auf den Tisch kam: Die musikalische Qualität leidet! Viele haben seit Wochen und Monaten nicht mehr musiziert. Wann wieder unter normalen Umständen geprobt werden kann steht in den Sternen. Logisch, dass die Kondition und Leistungsfähigkeit in dieser Zeit nachlässt. Es wird einige Zeit dauern, bis die Musikvereine wieder auf ihrem Vor-Corona-Niveau spielen können.

Als weiterer großer Problempunkt wurde die Jugendarbeit genannt. Ausführlich haben wir über das Schreiben des Kultusministeriums Baden-Württemberg diskutiert, das Singen und Bläser-Unterricht an allgemeinbildenden Schulen (Bläserklassen) nach den Sommerferien untersagt. Mittlerweile gibt es zwei Petitionen und die Präsidentin des Oberbadischen Blasmusikverbandes (ein Unterverband des BDB), Frau Sabine Wölfle MdL, hat sich dafür stark gemacht, dass diese Entscheidung vom Kultusministerium zurückgenommen wird. Selbstverständlich kann dann Bläserklassenunterricht auch nur unter den für die Musikvereine geltenden Maßnahmen stattfinden. Aber warum sollten diese Maßnahmen auch nicht in den Schulen durchführbar sein…

Derzeit ist es auch nicht möglich, Jugend-Werbemaßnahmen wie gewohnt durchzuführen. Viele befürchten, dass sich nur wenige Kinder und Jugendliche entscheiden, nach den Ferien ein Instrument zu lernen. Einige Vereinsverantwortliche der beiden Diskussionsrunden berichteten außerdem von Abmeldungen vom Instrumentalunterricht. Nicht allen liegt Online-Unterricht.

Probenarbeit

Egal was wir uns für die Probenarbeit überlegen: Die Vorschriften müssen wir peinlichst genau einhalten und unserer Verantwortung gerecht werden. Es geht um unsere Gesundheit.

Ich habe es eingangs schon geschrieben: Wir müssen flexibel sein.

Die Diskussionsteilnehmer, die davon berichteten, dass sie mittlerweile draußen, in sehr großen Hallen, in Ensembles und Registern oder getrennt nach Holz und Blech/Schlagzeug wieder proben, meldeten nahezu durchweg, dass sie eher leichtere Stücke und Werke, die den MusikerInnen besonders viel Spaß machen, proben. Oder dass sie Durchspielproben mit Wunschkonzert der Musiker machen. Die meisten versuchen sich irgendwie auf ein Konzert im Herbst oder Winter in voller Besetzung vorzubereiten. Wohl wissend, dass es immer noch sein kann, dass es nicht stattfindet. Es ist schwierig, bei den großen Abständen beispielsweise komplexe Rhythmen zu spielen, aber andererseits schult das auch wieder das aufeinander Hören.

Mit dem Gedanken, in (größeren) Ensembles jeweils eigenes Repertoire im Hinblick auf ein mögliches Ensemblekonzert im Herbst zu proben, hatten die meisten Diskussionsteilnehmer große Mühe. Die Gedanken kreisen hauptsächlich darüber, wie in der vollen Besetzung geprobt und schließlich auch konzertiert werden kann. Manche berichteten in der Diskussionsrunde, dass die Musikerinnen und Musiker sich nicht für das Spielen in Ensembles motivieren lassen. Sie wollen unbedingt in voller Orchesterstärke proben und auch das gesellige Zusammensitzen nach der Probe. Wenn sie das nicht bekommen, bleiben sie lieber weg.

Konzerte und Auftrittsmöglichkeiten

So lange das Wetter mitspielt, gibt es genügend Ideen, wie draußen musiziert werden kann:

  • Picknick-Konzert bei dem jeder Besucher sich zuvor anmeldet oder ein entsprechendes Formular zum Ausfüllen bereit liegt und jeder sich seinen Stuhl, eine Picknick-Decke o. ä. sowie seine Verpflegung selbst mitbringt.
  • Marsch-Paraden durch die Gemeinde – ohne vorherige Werbemaßnahmen, damit Massenaufläufe vermieden werden. Ziel: Sich zeigen „wir sind noch da!“
  • Serenadenkonzerte mit ähnlichen Abläufen wie bei den Picknick-Konzerten – jedoch ohne Verpflegung und mit einer maximalen Anzahl von vorher aufgestellten Stühlen (Meldebögen liegen aus und werden vor dem Konzert eingesammelt)
Serenadenkonzert Musikverein Gebenbach - Zettel für die Stühle
  • Das Blasorchester in mehrere Formationen aufteilen und jede Formation spielt auf einem anderen Platz im Ort. Oder das Konzert mehrmals am Tag aufführen.

Für Konzerte, die drinnen stattfinden, gibt es für die Blasorchester nicht sehr viele Möglichkeiten. Die Bühnen, Hallen und selbst die Kirchen sind zu klein für das ganze Orchester. Auf Grund der Abstandsregelungen und der Limitierung der Zuschauerzahlen rechnen sich manche Konzerte einfach nicht.

Ich persönlich halte den Gedanken, dass wir in gewohnter Stärke unserer Blasorchester bis Jahresende ein Konzert (indoor) veranstalten können, eher als utopisch. Am 28. Juli hat das RKI in einer außerordentlichen Pressekonferenz davon berichtet, dass wir noch (oder wieder) in einer globalen Pandemie stecken und dass die Anzahl der positiv auf COVID19 getesteten Personen in Deutschland wieder gestiegen ist. Was uns bleibt ist lediglich das Denken in kleineren Formationen. Das müssen nicht unbedingt die gängigen Kammermusikbesetzungen sein, wie z. B. Klarinetten-, Saxophon-, Flötenquartett, Blechbläserquintett, Holzbläserquintett oder ähnliches. Wir können auch in größeren Formationen denken – sofern sie eine gewisse Anzahl von MusikerInnen nicht überschreitet: kleinere Polka-Besetzungen, großes Holzbläser- oder Blechbläserensemble, in der jeweils alle Holzbläser bzw. Blechbläser spielen, gemischte Ensembles, die auf die wirklich zahlreich vorhandene Literatur in variablen vier- oder fünfstimmigen Besetzungen zurück greifen. Ein Beitrag über variable vier- und fünfstimmige Ensembleliteratur habe ich bereits in Arbeit. Diese Literatur gibt es in allen Genres. So kann man das Blasorchester vielleicht aufteilen in ein großes Ensemble, das klassische Bearbeitungen, eines das Pop-Film-Show-Bearbeitungen und eines, das traditionelle Blasmusik spielt. Bestehende Ensembles innerhalb des Vereins können bei einem Ensemble-Konzert selbstverständlich auch auftreten.

Summerwinds Plakat Kirchheim Teck
Summerwinds Plakat Stadtkapelle Kirchheim Teck

Die begrenzte Zuschauerzahl kann man dadurch umgehen, dass man das Konzert beispielsweise an einem Sonntag als Matinee-, Nachmittags- und Abendkonzert drei Mal spielen kann.

In wie weit man bei diesen Konzerten Speisen und Getränke anbieten kann, muss man auf Grund der dafür geltenden Regelungen gut überlegen. Vielleicht gibt es bestimmungsgerechte Lösungen, vielleicht kann man darauf ja auch mal verzichten. Das Konzert bzw. die Konzerte in Kirchen stattfinden zu lassen, ist sicherlich eine gute Idee. In vielen Kirchen ist der Altarraum groß genug für die Ensembles und es können einigermaßen viele Leute eingelassen werden – je nach Größe und selbstverständlich Regelungen der einzelnen Kirchen. Weiterhin sind Werkshallen von Unternehmen eine Möglichkeit. Dies hängt jedoch wieder von anderen Bestimmungen ab. Meine Empfehlung: kreativ sein in der Wahl des Konzert-Ortes, vieles überlegen und mit den entsprechenden Verantwortlichen reden.

Eine Dirigentin berichtete davon, dass sie überlegen, nach dem Getrennt-Gemeinsam-Prinzip ein Konzert aufzunehmen und als Video über die Sozialen Medien zu verbreiten bzw. eine CD aufzunehmen, die dann an die fördernden Mitglieder verteilt werden kann. Viele Musikvereine waren ja, wie mehrfach berichtet, schon während dem kompletten Lockdown digital sehr kreativ. Allerdings äußerten einige Diskussionsteilnehmer ihre Bedenken, ob das im Herbst auch noch bei den MusikerInnen gut ankommt. Ein O-Ton: „Wir würden mit einer weiteren digitalen Aktion die Musiker nicht mehr erreichen können“. Die Lust, am digitalen „Tun“ hat bei manchen Vereinen deutlich abgenommen, wie einige der Diskussionsteilnehmer berichteten. Eine Dirigentin berichtete sogar davon, dass die Ideen für digitale Aktionen schon da waren und diskutiert wurden, die MusikerInnen aber nicht davon überzeugt werden konnten, bei diesen Aktionen mitzumachen. Wir sehen: Von Ort zu Ort sehr unterschiedlich!

Hoffen wir, dass die Situation es nach den Sommerferien zulässt, dass wir auf digitale Aktionen verzichten können und wieder – wenn auch nur in kleineren Besetzungen – live gemeinsam musizieren und konzertieren können. Die Unsicherheit ist der größte Problem-Faktor!

Jugendarbeit

Wie können wir Kinder und Jugendliche dazu animieren, nach den Sommerferien mit dem Spielen eines Instrumentes zu beginnen?

Auch die Jugendwerbung wurde in den letzten Wochen ins Internet verlagert. Zahlreiche Musikschulen, Musikvereine und sogar ein Blasmusikverband haben Werbe-Videos aufgenommen und in den Sozialen Medien verbreitet. Reale Instrumentenvorstellungen sind unter Einhaltung aller Hygieneregeln zwar möglich, müssen aber mit den Gemeinden abgesprochen sein.

Eine Alternative zum Anblasen des richtigen Instruments können die Mundstücke aus der try out box von Jupiter sein. Diese können problemlos desinfiziert und in die Spülmaschine gesteckt werden. Außerdem liegen der try out box Anleitungen zum Instrumentenbau bei. Bestellen könnt Ihr die try out box hier: https://www.hebu-music.com/de/artikel/-/-/jupiter-try-out-box.782697/?afl=2416041

Um die Kinder und Jugendlichen in der Jugendkapelle motiviert zu halten, berichtete ein Dirigent von der Durchführung einer Sommerprobenwoche. In der Schweiz wurde nach einem Corona-Vorfall mit mehreren Infizierten bei einem musikalischen Sommerlager jedoch sämtliche weiteren Lager untersagt. Also: besser nicht Tun!

Viele der Diskussionsteilnehmer berichteten davon, dass die Vor- und Jugendorchester sowie die Bläserklassen innerhalb des Musikvereins wieder proben – da sie auf Grund ihrer geringeren Größe in den Probelokalen mit den Abstandsregelungen problemlos proben können. Eine Dirigentin hat von einer sehr schönen Idee aus ihrem Verein berichtet: Sie hat die Jugendkapelle aufgeteilt in eine Pop-Rock-Gruppe und in eine Film-Musical-Gruppe. Die Kinder konnten sich selbst entscheiden, in welcher Formation sie mitspielen möchten.

Viele außermusikalischen Dinge können mit den Kindern und Jugendlichen in unseren Musikvereinen durchgeführt werden: Musikalische Schnitzeljagden durch’s Dorf, Bastelaktionen, Ausflüge – alles unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln.

Abschließende Gedanken

Lasst Euch von der Corona-Problematik nicht lähmen und lasst Euch auf alternative Musizierformen ein. Bleibt flexibel in Euren Gedanken und Ideen. Sprecht mit anderen Vereinsverantwortlichen und tauscht Euch aus – wir sitzen alle in einem Boot.

Nutzt die Zeit auch, um nicht nur die Corona-Problematik zu diskutieren, sondern auch zu analysieren, ob Eurer Musikverein bzw. Blasorchester generell noch auf gutem Kurs ist. Irgendwann ist der Spuk vorbei und ihr könnt dann mit neuem Elan und einem neu aufgestellten Musikverein mit guten Konzepten, einer erneuerten Vorstandschaft und neuen Vereinszielen durchstarten!

Dies war nun mein vorerst letzter Beitrag auf dem Blasmusikblog.com zum Corona-Thema. Alle guten Ideen, die mir in den nächsten Wochen und Monaten in den Sozialen Medien begegnen, werde ich auf der Facebook-Seite des Blasmusikblogs https://www.facebook.com/blasmusikblog/ teilen. Es lohnt sich also, den Facebook-Kanal des Blasmusikblogs zu abonnieren.  Und wenn ich viel Lust habe, dann werde ich die besten Ideen irgendwann im Herbst auf dem Blasmusikblog.com in einem Beitrag vorstellen. Aber nur, wenn ich viel Lust habe!

Auch für mich persönlich und geschäftlich ist diese Corona-Zeit sehr hart und es ist nicht immer einfach, meinem Anliegen gerecht zu werden, Euch zum Weitermachen zu motivieren.

Auch bei mir ist es sehr unsicher, welche Workshops ich in Blasmusikverbänden oder welche Klausurtage ich bei Musikvereinen im Herbst durchführen kann… Mir geht es da nicht anders als den professionellen Musikern – alle Workshops und Klausurtage wurden seit Anfang März gecancelt und weil für den Herbst Planungsunsicherheit besteht werden keine neuen Termine ausgemacht…. Hoffen wir für uns alle das Beste.

In diesem Sinne, bleibt gesund,
Eure
Alexandra

PS. Im September beginnen die neuen Online-Seminare in der Kulturservice Online-Akademie. Es wird u. a. eine Seminar-Reihe zum Thema “Marketing im Musikverein” und eine Seminar-Reihe zum Thema “Zeitgemäßes Vereinsmanagement” geben. Die Angebote werden ab sofort nach und nach ergänzt.

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Musik ist ein sehr wichtiger Bestandteil meines Lebens. Musizierende Menschen zusammen zu bringen meine Leidenschaft.

5 thoughts on “Nach dem Corona-Lockdown – Wie geht es in unseren Musikvereinen weiter?

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    30. Juli 2020 at 8:08
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    Danke für die aufmunternden Worte! Wir wünschen dir ganz viel Mut und Durchhaltevermögen für die weitere post-Lockdown-Zeit. Übrigens finden wir deinen Blog super unterhaltsam und interessant und freuen uns auf deinen nächsten Post.

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    • Alexandra Link
      30. Juli 2020 at 8:12
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      Sehr herzlichen Dank für die Aufmunterung und das schöne Kompliment! Das freut mich sehr!
      Liebe Grüße
      Alexandra

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  • Pingback: Blasmusikblog Monatsrückblick Juli 2020 – Blasmusik

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    3. August 2020 at 9:34
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    Den meisten von uns täte es musikalisch gesehen tatsächlich sehr gut, auch verstärkt in kleineren Besetzungen zu spielen, kammermusikalischer – um (wieder) zu lernen zuzuhören, zu phrasieren, sich in der Führung abzuwechseln usw. Diese Art Probenarbeit kommt leider im regulären Betrieb oft zu kurz.

    Ich fürchte, dass uns Covid-19 noch eine sehr lange Zeit beschäftigen wird, eher Richtung 2022 als 2021…
    Leider bemerken wir hier im Verein auch eine zunehmende “Digitalmüdigkeit”. Am Anfang war das noch aufregend und wenigstens irgendeine Form von Ersatz, bis hin zum Weißwurstfrühstück über Zoom. Mittlerweile ist aber jeder*m klar, dass es keinen vollwertigen Ersatz für menschlichen (auch physischen) Kontakt gibt.

    Reply
  • Pingback: Musizieren in Pandemie-Zeiten – Konzerte trotz Corona: so geht’s! – Blasmusik

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