WMC, Kerkrade, Vive la France und ein Hoch auf die Piccolo!
Über das vierte Wochenende des World Music Contest in Kerkrade, NL
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Spannend. Dürfte ich nur ein Wort zum vierten Wochenende des WMC in Kerkrade schreiben, wäre es: spannend.
Wo beginne ich? Und in welcher Reihenfolge erzähle ich Euch von meinen blasmusikalischen Erlebnissen? Mein Sohn empfiehlt mir in der Diskussion darüber: chronologisch! Und so mache ich das auch.
Leider kann ich Euch nur von der Concert Division in diesem Beitrag erzählen. Was zur gleichen Zeit in der zweiten Division im Theater zu erleben war, war bestimmt genau so spannend!

Also, Concert Division, los geht’s:
Koninklijke Oude Harmonie van Eijsden – Niederlande

Eijsden-Margraten ist eine Gemeinde mit knapp 10.000 Einwohnern südlich von Maastricht. In dieser Gemeinde gibt es zwei große Blasorchester. Einmal die „berühmte“ Koninklijke Harmonie Sainte-Cécile Eijsden, die im Jahr 2009 und 2013 den WMC in der Concert Division gewonnen hat. Sie wird im Volksmund De Roej, die Roten, genannt (weiter unten im Text schreibe ich über deren Teilnahme am WMC). Und dann eben die Koninklijke Oude Harmonie van Eijsden KOH, die in der Vergangenheit beim WMC in der 1. Division angetreten ist. Die KOH wird im Volksmund De Blôw, die Blauen, genannt. Zwischen beiden großen Blasorchestern gibt es – ähnlich wie wir das von Thorn kennen – eine Rivalität. Herzlichen Dank an Christiaan Janssen, der mir vor dem Wettbewerb der Concert Division diese Geschichte erzählt hat.
Die Koninklijke Oude Harmonie van Eijsden war ein großartiger Auftakt in den Wettbewerb der Concert Division! Ganz wunderbare Musik die zweite Sinfonie von Luis Serrano Alarcon – sehr romantisch geprägt. In Erinnerung blieb mir das Hornsolo im Walzer-Teil – fantastisch. Bei den Freebirds von Scott McAllister fühlte man sich wie im Vogelpark. Die beiden Solo-Klarinettisten pfiffen, juchzten, sangen, schrien, wisperten, zwitscherten was das Zeug hält und das Ganze im Duett. Klasse! Von Scott McAllister habe ich auf dem Blasmusikblog schon Gone vorgestellt (hier lesen). Beide Werke veranlassen mich dazu, mich mit den Werken dieses Komponisten näher zu befassen.
Zum Abschluss des einstündigen Wettbewerbkonzerts erklang Enuma Elish von José Suñer Oriola! Enuma Elish ist ein babylonisches Gedicht, das den Ursprung der Schöpfung beschreibt. In der Klangsprache ist Enuma Elish sehr viel abstrakter als die oben genannte Second Symphony for Wind Orchestra des 8 Jahre jüngeren Luis Serrano Alarcon. Hat mit Stil zu tun. Finde ich trotzdem bemerkenswert – da doch eher die Jüngeren die „wilderen“ Komponisten sind.

José Suñer Oriola wurde übrigens von 4 von 12 Orchestern gespielt und war somit der meist gespielte Komponist im Wettbewerb der Concert Division.
Die Koninklijke Oude Harmonie van Eijsden kam auf den 12. und letzten Platz der Concert Division. Aber wie cool ist das denn bitte, wenn ein Orchester mit Standing Ovation von der Bühne geht und von der Jury mit 89,13 Punkten belohnt wird? Die KOH war somit – im Nachhinein gesehen – nur der Auftakt zu phänomenalen Leistungen in der Concert Divsion.
Links zu den Werken mit weiteren Informationen (falls erhältlich):
Second Symphony for Wind Orchestra | Luis Serrano Alarcon
Freebirds – 2 Klarinetten und Blasorchester | Scott McAllister
Enuma Elish | José Suñer Oriola
Orchesterverein Hilgen – Deutschland

Julie Giroux ist mE neben Ida Gotkovsky die beste Komponistin, die wir in der Blasorchesterwelt haben. Es sind auch die beiden einzigen Komponistinnen, die in diesem Wettbewerb von den Orchestern in ihrem Konzertprogramm berücksichtigt wurden. Okay, so viele Frauen haben sich in der sehr männlich geprägten Blasorchesterkomponistenwelt auch noch nicht mit tollen Werken hervorgetan. Timor Oliver Chadik wählte als erstes Werk in seinem Konzertprogramm mit dem Orchesterverein Hilgen Overture in Five Flat von Julie Giroux (Gotkovsky hatten die Franzosen im Programm, von denen ich Euch später im Text erzähle). Eine sehr witzige Beschreibung von Overture in Five Flat liefert Julie Giroux selbst. Auf der ersten Seite der Partitur wird der Charakter dieses Stücks wie folgt zusammengefasst: „Viertelnote = ‚Du hast 5 Minuten Zeit.‘ Das Stück steht nicht in fünf b, sondern in der Tonart Bb und lässt sich größtenteils gut auf den Instrumenten spielen. Die spannende und virtuose ‚Ouvertüre in fünf b‘ dürfte – auch wenn sie nicht genau in fünf Minuten gespielt wird – Publikum und Musiker gleichermaßen begeistern. Wenn ihr tatsächlich genau nach 5 Minuten fertig seid, ist das wunderbar.
Wenn ihr es in weniger als 5 Minuten spielt, nun, dann habt ihr natürlich gewonnen! Gegen Ende der Partitur gibt es eine Tempobeschleunigung. Die übrigen Tempi könnt ihr selbst wählen.
Auf dem Cover gibt es einen kleinen Hinweis auf das Tempo. Viel Glück und möge die Macht mit euch sein.“
Witzige Musik. Hört selbst:
Als Solowerk wählte Timor Harvest: Concerto for Trombone von John Mackey. Im Wettbewerb der Concert Division gibt es kein Pflichtstück. Aber es ist vorgeschrieben, dass jedes einstündige Konzertprogramm ein Solowerk enthalten muss. Ich – und viele andere mit denen ich gesprochen habe – finden das eine sehr gute Entwicklung. In früheren WMC war vorgeschrieben, dass jedes Konzertprogramm ein gewisses Etwas haben muss. Das hatte dazu geführt, dass es viel Trara drumherum gab und die Musik fast ihren Fokus verloren hat. In Harvest: Concerto for Trombone wird das Orchester auf eine:n Spieler:in pro Stimme reduziert – vom Komponisten so vorgesehen. Im Schlagzeug sind es ein Pauker plus 4 weitere Schlagzeuger – die Liste des gebrauchten Instrumentariums ist lang… Hilgen hat trotzdem 8 Schlagzeuger locker beschäftigt…


Das Konzert endete mit El Jardin de las Hespérides von José Suñer Oriola. Es ist ein Werk, das auf der griechischen Mythologie basiert. Ich frage mich, warum sich so viele Komponisten mit mythologischen Themen befassen… es gibt unzählige Werke. Gut, der griechische Mythologie-Schatz ist auch riesengroß… Trotzdem, warum? Ich werde es einmal fragen müssen. El Jardin de las Hespérides ist die Urfassung mit etwas mehr als 26 Minuten Spielzeit und mit Grad 6 vom Komponisten eingestuft. Dieses Werk wurde von der „Societat Musical Instructiva Santa Cecília“ aus Cullera, Provinz Valencia, in Auftrag gegeben als Selbstwahlstück beim 129. Certamen Internacional de Bandes de Música “Ciutat de València” im Jahr 2015. Ab ca. Minute 6 beginnt die wunderbarste Musik, die mir jedes Mal eine Gänsehaut beschert. Sie baut sich auf, bis sie nach ca. der 8. Minute in einer erlösenden Klimax endet, in der die Hörner fönen, was das Zeug hält. Fantastisch. Die Hörner der Hilgener bekommen dafür von mir persönlich ein paar Sonderpunkte.
Der Orchesterverein Hilgen landete im Gesamtranking auf dem 10. Platz von 12 Orchestern. Sie knackten die magische 90-Punkte-Grenze und erreichten 90,73 Punkte (von 100 möglichen). Du weißt nicht, was die magische 90-Punkte-Grenze ist? Bis 80 Punkte hat Dein Orchester schlecht gespielt. Von 80 bis 90 Punkten hat Dein Orchester gut bis sehr gut gespielt. Ab 90 Punkten wird es großartig bis sensationell. Dies steht in keinem Regularium, das ist meine eigene Interpretation.
Links zu den Werken mit weiteren Informationen (falls erhältlich):
Overture in Five Flat | Julie Giroux
Harvest: Concerto for Trombone | John Mackey
El Jardin de las Hespérides | José Suñer Oriola
Banda de Música Municipal de Caldas de Reis – Spanien

Dieses Orchester aus Galicien wurde von Kennern im Vorfeld als einer der Favoriten auf den Titel gehandelt. Das erst im Jahr 2005 gegründete Orchester gewann im Jahr 2024 den oben schon erwähnten Certamen Internacional de Bandes de Música “Ciutat de València” – der renommierteste Wettbewerb in Spanien. Welchen Stellenwert das Orchester in der knapp 10.000 Seelen zählenden Heimatstadt Caldas de Reis hat, zeigt eine Pressenotiz, die ich beim Recherchieren gefunden habe: Der Bürgermeister der Stadt hat während des Auftritts in Kerkrade in der Heimat ein Public Viewing veranstaltet. Sehr leicht durchzuführen – der ganze Wettbewerb in Kerkrade konnte auf der heimischen Couch durch den hervorragenden Livestream gesehen werden. Und auch jetzt könnt Ihr Euch den Livestream noch gönnen: https://vidabywmc.nl – wichtig, wenn Ihr Euch im nachhinein noch einmal bestimmte Orchester oder Werke anhören möchtet.
Das galizische Orchester hat gleich im ersten Stück, Retrospective von Carlos Pellicer seine Visitenkarte abgegeben. Gleich zu Anfang hieß es für die Hörner: Bells Up – oder: „so, wir sind da, wir sind stark und wir geben alles!“. Während noch bei der KOH zwei Celli Dekoration waren, so färbten die 4 Celli von Caldas de Reis den Orchesterklang in einer sehr besonderen Weise. Klanglich eine tolle Bereicherung! Bei diesem Werk hätte es sich gelohnt sich im Vorfeld näher zu befassen. Ich habe es als Vorbereitung auf den WMC davor zwar angehört, auch, weil es die Live-Aufnahme von Caldas de Reis vom CIBM 2024 ist. Aber ich habe tatsächlich nur gehört und nicht nachgelesen. Das habe ich jetzt nachgeholt und wichtig zu wissen bei diesem Werk ist folgendes: „Die drei Hauptthemen, auf die sich Retrospective stützt, sind: das Originalthema des zweiten Satzes von I. Strawinskys „Oktett für Blasinstrumente“ (Tema con Variazioni), dessen Retrogression (das Thema, das dem Titel selbst die größte Bedeutung verleiht, da „retrograde“ auch „zurückwerfen“ bedeutet) und drittens eine Variation, die auf der Retrogression des Originalthemas basiert.“
Nach diesem Werk mutete das Concerto for Bass Trombone and Band von Derek Bourgeois schon direkt „altbacken“ an. Notiert habe ich es während der Aufführung etwas vornehmer: „Schon fast ‚tradtionell‘ im Gegensatz der beiden zuvor gehörten Solowerke“. Der Bass-Posaunist Óscar Vásquez Valiño spielte als erster Solist dieses Tages auswendig.
Die Symphony 1 – Urban Light von Vincent Ortiz Gimeno ist gewaltige Musik – aber sie fesselte mich nicht. Witzig die Dramaturgie des Wettbewerbkonzerts von Caldas de Reis: Die Symphony endete mit? … Richtig: Bells Up in den Hörnern…
Die Banda de Música Municipal de Caldas de Reis spielte sehr gut! Wurde ihrem Ruf aber nicht gerecht. Nichtsdestotrotz erspielten sie sich großartige 89,93 Punkte und landeten in diesem wahnsinnig starken Teilnehmerfeld auf Platz 11.
Links zu den Werken mit weiteren Informationen (falls erhältlich):
Retrospective | Carlos Pellicer
Concerto for Bass Trombone an Band | Derek Bourgeois
Symphony 1 – Urban Light | Vicent Ortiz Gimeno
Symphonisches Blasorchester Kreuzlingen – Schweiz

Auf dieses Orchester aus der Schweiz war ich sehr gespannt! Hatte ich es doch erst kürzlich beim Eidgenössischen Musikfest in Biel/Bienne gehört. Sie wurden in der Höchstklasse dritter. Und beim Deutschen Musikfest letztes Jahr (2025) in Ulm/Neu-Ulm erreichten sie den 1. Platz im Konzertwettbewerb (mein Freiburger Blasorchester erreichte einen stolzen 2. Platz).

In Kerkrade standen in der Vergangenheit von z. B. den großen niederländischen und belgischen Orchestern oft Transkriptionen großer klassischer Werke auf dem Wettbewerbsprogramm. Die Orchester aus z. B. Thorn waren dafür regelrecht bekannt. Dieser „Tradition“ folgten in dieser Ausgabe des WMC – als eines von zwei Orchestern – die Kreuzlinger mit Le Sacre du Printemps (Première Partie) von Igor Stravinsky.
Als Solowerk wählte Stefan Roth das Euphonium Concerto von Martin Ellerby. Linus Tschopp (*2001) zeigte im wunderschön melodischen 3. Satz „Rhapsody“ seine klanglichen und im 4. Satz „Diversions“ seine technischen Qualitäten.
Als drittes Werk führten sie in Kerkrade nochmals ihre Auftragskomposition Symphonia Luminosa von Carlos Pellicer auf. Ein fantastisches Werk (und wieder flossen bei mir die Tränen im wunderschönen 3. Satz)! Davon schwärme ich jetzt aber hier in diesem Beitrag nicht nochmals, lest die Informationen und meine Begeisterung darüber bitte hier nach.
Das Symphonische Blasorchester Kreuzlingen wurde mit 91,07 Punkten belohnt und belegt den 9. Platz im WMC-Ranking.
Links zu den Werken mit weiteren Informationen (falls erhältlich):
Le Sacre du Printemps (Première Partie) | Igor Stravinsky / arr. Merlin Petterson
Euphonium Concerto | Martin Ellerby
Symphonia Luminosa | Carlos Pellicer
Agrupación Musical do Rosal – Spanien

Mit der Agrupación Musical do Rosal startete ein weiteres Orchester aus Galicien beim WMC in Kerkrade. Es startete am Samstag um 19.00 Uhr als fünftes Orchester in der Concert Division und um 19.30 Uhr schrieb ich in meinen Notizblock: „Bis jetzt meine Favoriten!“. So sah das auch die Jury, denn Rosal wurden mit 95 Punkten – der höchsten Punktzahl an diesem ersten Tag – belohnt. Im Gesamtranking landeten sie zusammen mit Opus 82 aus Norwegen punktgleich auf dem 4./5. Platz.
Der Dirigent Javier Alsonso startete sein Wettbewerbsprogramm mit dem Concerto for Saxophon Quartet and Wind Ensemble (III. Dramatic/Motoric) von David Maslanka. Danach entschied er sich für El Jardin de Hera von José Suñer Oriola. Im Prinzip ist es das gleiche Werk wie El Jardin de las Hespérides, wie mir José in einem Pausen-Gespräch erklärte, nur kürzer (ca. 19 Minuten) und etwas leichter (Grad 5). Er verriet mir außerdem, dass er eine weitere Fassung dieses Werkes momentan erstellt: El Jardin de Gaia. Diese wird noch kürzer und noch etwas leichter sein.
Nach El Jardin de Hera notierte ich mir: „Wunderschön. Fantastischer Orchesterklang.“
Das dritte Stück im Konzert war Wine Dark Sea von John Mackey. Und ich notierte: „Das Orchester ist groß, aber so transparent, man hört alles! Schlichtweg fantastisch!“

Noch ein kleines, wunderbares Erlebnis mit dem Dirigenten Javier Alonso: In unserem Presse-Kabuff wurden auch die Interviews mit den Dirigenten für den Livestream aufgezeichnet. Interviewer war am vierten Wochenende Joop Boerstoel (kürzlich als Präsident der WASBE ernannt). Javier kam emotional sehr aufgewühlt zusammen mit einem seiner Saxophonisten in unsere Kabine. Ich kann nicht beschreiben, wie sehr er sich über sein Orchester gefreut hat. Er erklärte uns, dass es für ihn sehr aufregend ist, denn er ist in diesem Verein aufgewachsen und verbunden, seit er ein kleiner Junge war. Mehrfach sagte er: „This is my band!“ Und noch eine weitere kleine Geschichte verbunden mit diesem Orchester aus Rosal: Draußen im Foyer traf ich Stefan Roth mit dem Posaunisten Pedro aus Rosal. Dieser wohnt mittlerweile in der Schweiz und spielt in der Liberty Brass Band, die Stefan auch leitet. Davor hat er in Osnabrück gewohnt und gearbeitet und während dieser Zeit hat er in Groningen in der Provinciale Brassband Groningen gespielt. Leute, so ist das mit der Blasmusik. Sie bringt die Menschen zusammen und jede:r Blasmusiker:in findet überall auch außerhalb der Heimat ein blasmusikalisches Zuhause.

Apropos „Zuhause“: In der Heimat der Agrupación Musical do Rosal haben hunderte von Menschen, darunter die Familienmitglieder der Musiker:innen, bei einem Public Viewing mit ihren Helden mitgefiebert. Beim Recherchieren bin ich auf einen Blogbeitrag gestoßen, den ich hier gerne zitieren möchte: „Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich an diesem vierzigsten Jubiläum Teil dieses Kollektivs sein würde, wie eine der vielen Familien, die gestern den Calvario-Platz vor dem Rathaus füllten, um auf einer Großbildleinwand den Live-Auftritt von mehr als hundert Mitgliedern zu verfolgen, die Tausende von Kilometern entfernt waren… Doch so war es: Da stand ich mitten im Geschehen und atmete die gemeinsame Begeisterung eines magischen Augenblicks ein, der von einer vier Jahrzehnte langen Reise getragen wurde – was ihn, wenn das überhaupt möglich ist, noch magischer machte.“ (Educafolk) Anm. AL: Der Verein feiert in diesem Jahr sein 40. Jubiläum. Auch medial wurde das Orchester schon im Vorfeld und danach von der örtlichen Presse begleitet und auf einer lokalen Website (Infominho) findet sich dieses Zitat: „Ein historisches Ergebnis für die Musikszene von O Rosal. Dieser Erfolg ist eine Anerkennung für die intensive Arbeit, die die Musiker und das technische Team des Blasorchesters über Monate hinweg geleistet haben. Mit großem Engagement bereiteten sie das Repertoire vor, mit dem sie O Rosal und Galicien in den Niederlanden vertraten. … Über die Platzierung hinaus hob die Agrupación Musical do Rosal die in Kerkrade gemachte Erfahrung als einen der wichtigsten Momente in der Geschichte des Vereins hervor. Der erzielte Erfolg bedeutet zudem eine bedeutende internationale Präsenz für die Gemeinde O Rosal und festigt das Ansehen einer Musikkapelle, die den Namen des Baixo Miño (Anm. AL: so heißt die Region) erneut in die Weltelite der Blasmusik rückt.“ Was für ein Stellenwert dieses Orchesters in ihrer Gemeinde! Was für ein Stellenwert der Blasmusik! Wenn die Stadt Freiburg nur ein Viertel davon für das FBO übrig hätte, wären wir schon froh.

Links zu den Werken mit weiteren Informationen (falls erhältlich):
Concerto for Saxophon Quartet and Wind Ensemble (III. Dramatic/Motoric) | David Maslanka
El Jardin de Hera | José Suñer Oriola
Wine Dark Sea | John Mackey
Sinfonisches Blasorchester Ried – Österreich

Mit dem Sinfonischen Blasorchester Ried kam wieder ein Orchester auf die Bühne, das ich schon mehrfach gehört habe. Zu meinen besonderen Blasmusikerlebnissen gehört das Konzert zum 50. Geburtstag von Thomas Doss im April 2016 in Linz. Entsprechend gespannt war ich auf das Orchester!
Karl Geroldinger begann mit Rebroll von Salvador Brotons – eine meiner Neuentdeckungen in diesem Wettbewerb, das jedoch schon im Jahr 1984 in Premiere ging (Banda Municipal de Barcelona) und von dem es eine Neufassung aus dem Jahr 2017 gibt. Es ist ein seltsames, schräges, völlig abgefahrenes Werk, das originell und technisch super anspruchsvoll ist (genau das habe ich während dem Hören notiert). Eine wichtige Information zu diesem Werk aus der Partitur: „Rebrolls „Opus 31“ (1982) für Blasorchester ist von einem Satz des katalanischen Denkers Francesc Pujols inspiriert: „Das katalanische Denken erwacht immer wieder zu neuem Leben und überdauert seine trügerischen Totengräber.““ Ihr merkt, da steckt politischer Zunder drin…
Thomas Doss ist mit der Familie Geroldinger schon seit Jahrzehnten freundschaftlich verbunden. Für Karl Geroldinger komponierte er zu dessen 50. Geburtstag Ante Lucem. Für die Tochter Geroldinger Fiori for Flute and Concert Band. Und für den Sohn Felix Geroldinger schrieb er zuerst Pulse for Euphonium and Concert Band. In Kerkrade beim WMC fand nun die Uraufführung des neuesten Werks, das Thomas für Felix geschrieben hat, statt: Black Cat. Ich habe mir während des Hörens simultan eine Geschichte zu diesem Werk aufgeschrieben. Alles, was ich im Moment gehört habe. Aber ich merke gerade, dass diese jetzt hier für den Blogbeitrag viel zu lang ist. Deshalb verschone ich Euch davor… Ich schreibe lieber hier noch, dass Felix von allen drei Euphonium-/Bariton-Solisten für mich der Allerbeste war! Felix hat übrigens auch schon einen Beitrag zum Blasmusikblog geleistet: Empfehlenswerte Werke für Euphonium/Bariton und Blasorchester.

Zwei weitere Werke standen auf dem Wettbewerbsprogramm der Rieder: Zunächst Declaration von James M. Stephenson – perfekt ausgewählt für das hervorragende Flöten- und Saxophon-Register von Ried. Und On the Shoulders of Giants von Peter Graham, in dem Karl Geroldinger alles aus seinen hervorragenden Blechbläsern herausholen konnte.
Das Sinfonische Blasorchester Ried landete mit 91,80 Punkten auf dem 7. Platz im Gesamtranking.
Links zu den Werken mit weiteren Informationen (falls erhältlich):
Rebroll | Salvador Brotons
Black Cat | Thomas Doss
Declaration | James M. Stephenson
On the Shoulders of Giants | Peter Graham
Opus 82 – Norwegen

Mit Opus 82 betrat ein im Vergleich zu den anderen ein geradezu kleines Orchester die Bühne der Rodahal in Kerkrade – aber ein sehr feines mit unglaublich guten Musiker:innen. Sie begannen mit einer Komposition eines Komponisten aus ihrer Heimat: Fanfare and Choral von Egil Hovland. Perfekt für dieses Orchester ausgewählt: Lincolnshire Posy von Percy Grainger. Es wurde MUSIZIERT. Ich habe soooo genossen (Symone Boerstoel neben mir auch…). Der erst 18 Jahre alte Stian Carlo Fransson überzeugte uns als Solist in Cantiphonia (Part 2 und 1) von Bert Appermont am Euphonium. Wer sich – wie ich – dachte, dass sich die Musik von Bela Bartok nicht als Transkription für Blasorchester eignet, muss umdenken. Mit The Miraculous Mandarin (Der wunderbare Mandarin) – im Original eine einaktige Tanzpantomime – erklang ganz wunderbare Musik auf der Bühne!
Für viele anwesenden Kollegen waren die Norweger an der oberen Spitze der eigenen Rangliste – zumindest bei denen, deren Vorliebe die eher kleineren und nicht so sehr die riesengroßen Kisten an Blasorchestern sind. Eine reine Geschmacksfrage.
Die Norweger kamen zusammen mit meinen Favoriten vom ersten Tag (Rosal) mit 95 Punkten auf den 4./5. Platz.
Links zu den Werken mit weiteren Informationen (falls erhältlich):
Fanfare and Choral | Egil Hovland
Lincolnshire Posy | Percy Grainger
Cantiphonia | Bert Appermont
The Miraculous Mandarin | Béla Bartók
Orquestra de Sopros da Academia de Artes de Chaves – Portugal

Mit den Portugiesen betrat anschließend das genaue Gegenteil die Bühne: Ein riesiges Orchester! War nach dem feinen norwegischen Orchester schon fast ein Kulturschock. Es hatte aber durchaus seine Fans: Mit 92,77 Punkten erreichten sie den Platz nach den Norwegern, Platz 6.
Auf dem Programm „völlig abgefahrenes Zeug“ (Anm. an meine liebe Freundin Kirsten: Ganz nach Deinem Geschmack!): Blow it Up, Start Again von Jonathan Newman, Jōhatsu von Hugo Correia und das Solowerk Concertino for Violin and Wind Orchestra von Gustavo Gonçalves. Das letzte Werk Nadir von José Suñer Oriola war dagegen direkt angenehm zu hören… Nadir ist eine Auftragskomposition des Orchesters an José und in der Rodahal erlebten wir die Uraufführung. Nadir ist von den bildnerischen Werken des portugiesischen Künsterlers Nadir Afonso Rodriguez (Chaves 1920–Cascais 2013) inspiriert. In der Partitur gibt José folgende Hinweise zur Struktur des Werks: “Das Werk besteht aus vier Abschnitten, die jeweils durch ein Gemälde repräsentiert werden, das mithilfe kryptogrammatischer musikalischer Techniken beschrieben wird. Das Original und seine Variationen sowie seine harmonische Grundlage entstehen aus der Kombination der „Petrushka“- und „Mystic“-Akkorde sowie der „Nadir“- und „Suner“-Kryptogramme in verschiedenen harmonischen und stilistischen Variationen.” (Akkorde und Kryptogramme werden in der Partitur erklärt.)
Links zu den Werken mit weiteren Informationen (falls erhältlich):
Blow it Up, Start Again | Jonathan Newman
Jōhatsu | Hugo Correia
Concertino for Violin and Wind Orchestra | Gustavo Gonçalves
Nadir | José Suñer Oriola
Blasorchester Stadtmusik Luzern – Schweiz

Auch dieses Orchester habe ich, wie das aus Kreuzlingen, erst kürzlich beim Eidgenössischen Musikfest erleben dürfen. Sie erlangten dort den 2. Platz.
Das erste Werk von Luzern war das quirlige, sensible, leichte, flirrende Rainfall on Pink City von Robert Groslot – crazy und echt cool! Und dann kam der Knaller: Eva-Maria Wobmann brillierte mit einer Leichtigkeit auf ihrem sensationell klingenden Piccolo mit Concertino for Piccolo and Band von Samuel Pascoal. Was habe ich für eine Freude an ihr gehabt! Das Publikum und ihre Musikkamerad:innen auf der Bühne feierten sie sofort und die Jury belohnte sie – völlig verdient – mit dem „Award for an outstanding section or soloist“ am Abend. So nämlich, ihr Posaunisten und Euphoniumspieler dieser Welt: Piccolo rocks!

Zum zweiten Mal hörte ich die Auftragskomposition vom Orchester an John Mackey: The Isle is Full of Noises. Über das Werk habe ich hier geschrieben. Und hier könnt Ihr Euch die Uraufführung aus dem KKL anhören:
In Kerkrade wurde das Blasorchester Stadtmusik Luzern für ihr Wettbewerbskonzert mit dem 3. Platz und unglaublichen 96,03 von 100 möglichen Punkten belohnt.
Links zu den Werken mit weiteren Informationen (falls erhältlich):
Rainfall on Pink City | Robert Groslot
Concertino for Piccolo and Band | Samuel Pascoal
The Isle is Full of Noises | John Mackey
Koninklijke Harmonie Saint Cécile Eijsden – Niederlande

Auf dieses Orchester und besonders auf ihren Dirigenten Jan Cober waren alle gespannt! Vermutlich auch alle, die daheim den Livestream angeschaut haben… Ich habe oben im Text bereits die Situation mit den beiden Orchestern aus Eijsden erklärt.
Jan Cober können wir zurecht als lebende Legende in unserer Blasmusikszene bezeichnen. In einem Zeitungsbericht habe ich gelesen, er wäre der Johan Cruyff der Blasmusik. Nun, das finde sogar ich etwas übertrieben und mein Sohn Lukas – Fußballfan – kommentierte das mit „Blasphemie“. Jan Cober ist unzweifelhaft einer der schillerndsten Dirigentenpersönlichkeiten die wir in der Blasorchesterwelt haben, ein verdienter und hoch angesehener Mensch unserer Szene! Und das würdigte die Jury mit dem „Award for a remarkable musical achievement | Lifelong musical achievements“. Der 75-jährige Jan Cober erhielt somit den Preis für sein Lebenswerk!

De Roej – die Roten – lieferten einen nahezu perfekten Bachseits von Johannes Stert ab. Da stimmte und klang alles! Das Solowerk für Bratsche, Saxophon und Blasorchester Tápate es Pierna – zu deutsch: Bedecke dein Bein – überzeugte mich jetzt nicht so… da war viel Show dabei und am Ende bedeckte der Saxophonist tatsächlich das Bein der Bratschistin. Third Symphony „Jalupe“ for Wind Orchestra von Luis Serrano Alarcón war dann eher meine Welt. Tja, das war am Abend bei der Preisverleihung sehr aufregend. Alle waren bis zum Bersten gespannt, wer denn wohl das Rennen auf den 1. Platz macht. Nun, Saint Cécile Eijsden hat ihn sich nicht geholt. Aber sie kamen mit hervorragenden 96,87 Punkten, die uns zeigen, wie perfekt das Orchester unter der Leitung von Jan Cober gespielt hat, auf Platz 2 im Gesamtranking.
Links zu den Werken mit weiteren Informationen (falls erhältlich):
Bachseits | Johannes Stert
Tápate es Pierna | José Luis Greco
Third Symphony „Jalupe“ for Wind Orchestra | Luis Serrano Alarcón
Beim Konzert der Roten war die Rodahal bis fast auf den letzten Platz gefüllt. Klar, sie waren die Limburger Lokalmatadoren. Alle, die danach den Saal verlassen haben, haben jedoch etwas verpasst… die Franzosen hatten nicht viele Besucher als ihre Favoriten auf dem Schirm gehabt. Zu blöd, alle Ihr Besucher, die die Franzosen nicht erlebt haben!
Orchestre d’Harmonie de la Région Centre – Frankreich

Nachdem ich für andere Orchester in diesem Beitrag schon geschwärmt habe, gehen mir für die Franzosen die Superlativen aus… Deshalb beschreibe ich sie nicht – der Sieg in der Concert Division mit 97,10 Punkten reicht als Beschreibung völlig aus! Was für ein Erlebnis. Was für ein Sound. Was für ein emotionaler Ritt. Und die gespielten Werke? Schon allein die Auswahl grandios.
Falls ich Euch immer noch nicht davon überzeugt habe den Livestream anzusehen (er ist so viel ich weiß noch bis Oktober 2026 online) so tut das bitte spätestens jetzt! (Natürlich erst diesen Beitrag zu Ende lesen…) Genießt die Franzosen unter der souveränen Leitung von Gildas Harnois (eine Freude ihm zuzusehen – keine Show, er tut das, was nötig ist).
Von Burn the Witch von Fabien Waksman gibt es dieses Youtube-Video vom Orchester direkt:
Der Titel Burn the Witch erinnert sowohl an den berühmten Song von Radiohead als auch an das Werk von Tite Kubo, einem der Lieblings-Manga-Künstler von Fabien Waksman. Die eigentliche Inspiration für dieses Stück stammt jedoch aus dem Buch „Nous ne sommes rien, soyons toutes“ (Wir sind nichts, lasst uns alle sein) der Historikerin Ludivine Bantigny, das die Geschichte der Kämpfe der Frauen von der Französischen Revolution bis zur Gegenwart anhand einer Vielzahl miteinander verwobener Porträts bemerkenswerter Frauen nachzeichnet. Fabien schreibt zu seinem Werk: “Mit Burn the Witch wollte ich den großen Opernheldinnen (Tosca, Dido, Salome, Carmen, Brünnhilde, Violetta, Norma, Mélisande, Butterfly) Tribut zollen, die mein Leben als Musiker geprägt haben, sowie allen Heldinnen – der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft –, die sich für eine gerechtere Welt einsetzen.”

In Ida Gotkovskys Concerto for Clarinet and Wind Orchester (3rd Movement) überzeugte – auswendig – die Klarinettistin Nina Reynaud. Sie hätte auch den Solistenpreis gewinnen können. Mit Fraternity von Thierry Deleruyelle rundete das Orchestre d’Harmonie de la Région Centre aus Frankreich sein rein französisches Programm ab (und spielten gleichzeitig noch ein Werk eines meiner Lieblingskomponisten). Mehr schreibe ich zum Auftritt dieses Orchesters nicht. Nochmals die Empfehlung: hören! Oh, doch, eine Sache noch: meine Notizen! Während der Aufführung schrieb ich: „Mir gefällt das super, wie die Franzosen spielen“. Und nach Fraternity: „Ich mag es, wie die Franzosen Musik machen“. So, jetzt seid Ihr dran.
Links zu den Werken mit weiteren Informationen (falls erhältlich):
Burn the Witch | Fabien Waksman
Concerto for Clarinet and Wind Orchester | Ida Gotkovsky
Fraternity | Thierry Deleruyelle
Harmonieorkest de Volksgalm VZW – Belgien

Nach der Performance der Franzosen war es sehr schwer, mich für das letzte, aus Belgien kommende Orchester, zu motivieren. Sie machten mir jedoch gleich mit dem ersten Stück March in B-flat major for Band op. 99 von Sergei Prokofiev eine riesige Freude! Nachdem Saint Cécile Eijsden Bachseits so perfekt gespielt hat, war die Aufführung der Belgier leider nicht überzeugend. Danach folgte das vorgeschriebene Solowerk. Der Dirigent Frenk Rouschop wählte Sanctio Pragmatica von Wim Bex. Die Solisten waren ein grandioser Bariton-Sänger Vincent Kusters und der Sopransaxophonist Maarten Vergauwen. Auch das letzte Werk der Belgier hatte ich im Wettbewerb zuvor schon gehört: Symphony 1 – Urban Light von Vincent Ortiz Gimeno.
Das Harmonieorkest de Volksgalm erreichte mit 91,50 Punkten den 8. Platz in der Gesamtrangliste des WMC 2026 in Kerkrade, Niederlande.
Links zu den Werken mit weiteren Informationen (falls erhältlich):
March in B-flat major for Band op. 99 | Sergei Prokofiev
Bachseits | Johannes Stert
Sanctio Pragmatica | Wim Bex
Symphony 1 – Urban Light | Vincent Ortiz Gimeno
So, das war die Concert Division beim WMC 2026 in Kerkrade aus meiner Sicht.
Neben der Musik war es großartig, so viele bekannte Menschen zu treffen. Natürlich waren viele Komponisten da und mit einigen konnte ich noch sprechen. Aus Österreich und Südtirol waren sehr viele Dirigent:innen da. Prof. Thomas Ludescher kam mit fast allen seinen Student:innen vom Conservatorio Claudio Monteverdi aus Bozen angereist. Sie erhielten alle die Aufgabe, selbst ein Ranking zu erstellen und dieses wurde dann auch besprochen (da hätte ich gerne Mäuschen gespielt). Aus der Schweiz kam ein Bus, organisiert vom Schweizer Dirigentenverband BDV – mit Namen Theo Martin – mit 21 Blasmusikbegeisterten, darunter einige Dirigentinnen und Dirigenten. Auf der Website des BDV findet Ihr kurze Statements aller mitgereisten: https://dirigentenverband.ch/. Deutsche Dirigent:innen, die als reine Besucher in Kerkrade waren, suchte man fast vergeblich (ein paar waren da). Mir etwas unverständlich, dass man die Chance, so großartige Orchester und hervorragende Werke zu hören, nicht nutzt. Und der Bedarf zu netzwerken scheint auch nicht sehr groß zu sein.
Ich selbst habe die Orchester und ihre Aufführungen in der Rodahal durchweg als sehr spannend empfunden. Der Livestream ist klasse, aber er ersetzt die Erlebnisse vor Ort, das Einatmen der Stimmung, das Schnuppern von Wettbewerbsluft, den Austausch mit Gleichgesinnten, nicht.

Any comments Eurerseits? Was findet Ihr am WMC bemerkenswert? Fehlen Euch Informationen, die ich Euch nachliefern kann? Möchte noch jemand von seinen Erlebnissen in Kerkrade erzählen? Schreibt weiter unten auf dieser Seite ins Kommentarfeld.










Hallo Alexandra!
Danke noch einmal für,s super bericht.
Ich habe daß letzte tag via livestream aus WMC zugehört.Daß niveau von orchestern ist sehr noch.Trotzdem würde ich sagen daß die Harmonie Centre daß beste orchester war.Alles war top.Musikalisch,technisch,interpretation und die verbindung mit dirigenten tadellos.Die St.Cecile unter der leitung von H.Cober waren rein was die interpretation angeht für mich die besten.Hier zeigt sich die genialitët von Herrn Cober.Aber kleine dinger die nicht auf dem nlveau von Harmonie Centre warren haben dem unterschied gemacht.Die Luzern sind einfach top.Die solistin uauuu.Noch ein bischen ist aber die connection zwischen Dirigent und orchester noch nicht vorhanden.Die reserve war deutlich in Mackey,s werk spürbar.Überzeugt hat mich auch das orchester aus Norwegen.
Noch einmal danke für ihre arbeit Alexandra
grüss B