Geheimtipp für „Musikvereins-Reisen“: Erlebniswelt Musikinstrumentenbau

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(Achtung: Beitrag bis zum Ende lesen und Rabatt-Code erfahren!)

 

Geheimtipp? Ist es wirklich noch ein Geheimtipp, dass Markneukirchen eine wunderbare Destination für Musikvereine, die einen Wochenendausflug mit Musik verbringen möchten, ist?

Ich denke, jeder Musikverein bzw. jedes Blasorchester sollte einmal in Markneukirchen gewesen sein. Nirgendwo sonst können Geselligkeit und Freizeitvergnügen mit musikalischen Interessen und Musizieren so verbunden werden wie es in der Erlebniswelt Musikinstrumentenbau möglich ist. Einmal zu schauen, wo unsere Instrumente herkommen, wie sie gebaut werden, wie die Instrumente in früherer Zeit aussahen kombiniert mit einem eigenen Konzert und kulinarisch-kulturellen Elementen: das alles gibt es in Markneukirchen.

Letztes Wochenende war ich wieder in der Erlebniswelt Musikinstrumentenbau. Bereits vor zwei Jahren durfte ich ein Wochenende dort verbringen und habe hier darüber berichtet.

Dieses Mal durfte ich Freunde mitbringen, die sich alle in der Blasmusikszene engagieren. Mit dabei waren jeweils mit Begleitung Dieter Adam (Niedersachsen), Rainer Gehri (Präsident Blasmusikverband Kaiserstuhl-Tuniberg und Vize-Präsident des BDB), Marco Lichtenthäler (Landesmusikdirektor Rheinland-Pfalz), Jochen Mettlen (Ostbelgischer Musikverband Födekam), Patrik Prediger (Saarländischer Blasmusikverband), Helmut Schwaiger (Notendatenbank musicainfo.net) und Jean-Rémy Spenle (Präsident des Elsässischen Blasmusikverbands). Für mich sehr spannend: ich kannte alle, mich kannten alle, aber untereinander haben sich alle erst an diesem Wochenende kennen gelernt und sind am Ende als Freunde auseinander gegangen.

Markneukirchen Musikinstrumentenmuseum

Organisiert hat unsere „Multiplikatoren-Reise“ Frau Jacqueline Korb vom Verein „Musicon Valley“ e. V. Sie ist auch Ansprechpartnerin für Musikvereine bzw. Orchester, die nach Markneukirchen in die Erlebniswelt Musikinstrumentenbau reisen möchten. Sie organisiert alles für Euch: Unterbringung, Verpflegung, Auftrittsmöglichkeit, Besichtigung von Musikinstrumentenherstellern (z. B. die Firmen der Buffet-Crampon-Gruppe B & S, Besson, Hoyer, Schreiber und Keilwerth), Führungen im Musikinstrumentenmuseum mit der größten Tuba der Welt, ein geselliges Ritteressen mit Musik und Feuershow, und vieles mehr…

Unsere Reisegruppe durfte dies alles selbst erleben.

Es begann am Freitag Abend mit dem Ritteressen…

 

Musicon Valley Markneukirchen Ritteressen

 

Die Burg Vildstejn liegt etwa 25km von Markneukirchen entfernt. Wir wussten nicht genau, was auf uns zukommt… Es ist ein großartiges Ambiente auf dieser Burg. Zu Essen gibt es vor allem Deftiges: Für größere Gruppen kommt beispielsweise ein Spanferkel auf’s üppige Buffet. (Achtung Vegetarier: nicht gerade das, was Ihr bevorzugt. Aber Ihr müsst auf Burg Vildstejn nicht hungern….). Schon von Anfang an hatten wir mit unserer bunt zusammen gewürfelten Gruppe viel Spaß. Ein Leichtes, da ja alle durch die Blasmusik verbunden!

Am Samstag morgen ging es mit einem Reisebus und unserer erfahrenen, vielwissenden Reiseleiterin Marion Hahn in Richtung Musikinstrumentenhersteller. Die Blechbläser unter uns haben sich natürlich für die Blechblasinstrumentenproduktion von Buffet Crampon entschieden, die Holzbläser für die Klarinetten-, Oboen-, Fagott- und Saxophonproduktion.

 

Buffet Crampon Markneukirchen Holz-Werk

 

Durch das “Holz”-Werk führte uns Hansi. Ein leidenschaftlicher Mitarbeiter von Buffet Crampon, der mit viel Herzblut, Witz und Humor durch die unerwartet tipp-topp-sauberen Werkstätten führte. Er erklärte die Herstellung eines Saxophons und einer Klarinette an Hand der Einzelteile in verschiedenen Produktionsstufen. Er zeigte uns riesige CNC-Maschinen, Drehbänke, Polierkammern, sowie unzählige Arbeitsplätze und erklärte, was der jeweilige Mitarbeiter dieses Arbeitsplatzes zu tun hat. Unsere Hochachtung vor den Leistungen derjenigen, die unsere Instrumente bauen, ist enorm gestiegen. Leider haben wir den Kater Pinsel, der bei Buffet Crampon für die Mäusejagd zuständig ist, vergeblich gesucht…

 

Buffet Crampon Markneukirchen Blech-Werk

 

Da ich die Blechblasinstrumentenherstellung von Buffet Crampon bereits vor zwei Jahren besichtigt habe, war ich dieses Mal also im Werk für die Holzblasinstrumentenherstellung. Die Kollegen, die im “Blech”-Werk waren, haben jedoch ausführlich berichtet und Fotos zur Verfügung gestellt.

Übrigens, wenn Ihr Euch für eine Musikvereins-Reise nach Markneukirchen entscheidet: Nichts muss, alles kann. Ihr teilt Frau Korb einfach Eure Wünsche mit, uns sie organisiert für Euch im Prinzip alles. Nach Euren Wünschen nennt Sie Euch einen Pauschalpreis pro Reiseteilnehmer, der sich in etwa zwischen 160 und 250 Euro bei zwei Übernachtungen bewegt (je nachdem, für welche Hotelkategorie, für welches Essen und welche Zusatzangebote Ihr Euch entscheidet). Darin enthalten ist wirklich alles außer den Getränken und Eurem Reisebus. (Denkt an den Rabatt-Code am Ende dieses Beitrags….)

Zum Mittagessen kehrten wir im Gasthaus Heiterer Blick ein. Wenn Ihr ins Vogtland reist, begegnen Euch aller Orten Kartoffelklöße und Rotkraut! Ich habe das voll ausgenutzt und täglich davon genossen! Der Blick vom Gasthaus hoch über Markneukirchen war leider nicht ganz heiter, da der Himmel ziemlich bewölkt war. Die Ausstattung dieses Wirtshauses entschädigt jedoch voll und ganz: der Himmel bzw. Decken und Wände hängen voller Geigen und allem anderen, was das Vogtland an Musikinstrumenten vorrätig hat… Das Gasthaus Heiterer Blick ist Restaurant und Musikinstrumentenmuseum in einem!

Nach dem Mittagessen machten wir uns in Richtung Bad Elster auf. Bad Elster ist ein altehrwürdiger Kurort mit einem stilvoll renovierten Kurbad und riesigen Kuranlagen. Toll anzusehen!

 

Bad Elster

 

Der Zufall wollte es, dass an diesem Wochenende die Trachtenkapelle Hof bei Salzburg ihre Musikvereinsreise ins Vogtland führte. Deshalb konnten wir nachmittags traditionellen Blasmusik-Klängen dieses Orchesters lauschen. Obwohl es ziemlich frisch war, haben wir das Konzert im Kurpark-Pavillon bis zur zweiten Zugabe, dem Reiner-Marsch, genossen!

Unter dem Motto „Gäste spielen für Gäste“ wird jedes Konzert in Bad Elster eigens mit Pressearbeit und Plakaten beworben. Dadurch, dass Bad Elster ein sehr bekannter Kurort ist, ist Publikum immer ausreichend vorhanden. Das Konzert kann witterungsabhängig entweder im (ausreichend großen) Pavillon im Kurpark oder in der geräumigen Wandelhalle stattfinden. Alternativ steht auch das Kurhaus zur Verfügung. Nach Wunsch ist der Konzerttermin entweder am Samstagnachmittag oder am Sonntagmorgen. Ein Unterhaltungsprogramm eignet sich, da Kurkonzert, natürlich prima.

 

Trachtenkapelle Hof bei Salzburg in Bad Elster

 

Gemütlich ging es mit einer kleinen Reise durch das Vogtland im Bus weiter. Wir sahen die berühmte Ski-Schanze in Klingenthal, fuhren direkt auf der Grenze zwischen Deutschland und Tschechien und konnten einen Eindruck der darniederliegenden Akkordeon- und Mundharmonika-Produktion bekommen.

 

Hotel Alpenhof Markneukirchen

 

Den Abend verbrachten wir ganz gemütlich in unserem Hotel Alpenhof. Natürlich wieder mit gutem Essen, Rotkraut, Klößen und einer Alphorn-Solo-Einlage unseres Wirtes Sven.

Am Sonntagmorgen stand zunächst das Musikinstrumentenmuseum auf dem Programm.

 

Markneukirchen Musikinstrumentenmuseum

 

Markneukirchen Größte Tuba und Violine

Die unglaublich große Sammlung vieler verschiedener Instrumente hat uns ebenso beeindruckt wie die größte Violine und die größte Tuba der Welt. Altes und Kurioses konnten wir entdecken. Im Klanggarten hätten wir Stunden mit dem Ausprobieren der verschiedenen „Instrumente“ verbringen können.

 

Markneukirchen Musicon Valley Schauwerkstätten

 

In den Räumen des Vereins Musicon Valley e. V. wurden wir anschließend sehr freundlich von unserer Projektleiterin Jacqueline Korb und der Geschäftsführerin Simone von der Ohe begrüßt. Sie machten es möglich, dass wir in der Schau-Geigenbauwerkstatt erklärt bekommen haben, wie eine Geige in Handarbeit entsteht. Außerdem konnten wir in der Schauwerkstatt für Blechblasinstrumente mit dem Mundstück- und Instrumentenmacher Max ausgiebig fachsimpeln.

Aus meinem Beitrag könnt Ihr vermutlich (ziemlich sicher) meine Begeisterung über die Erlebniswelt Musikinstrumentenbau erkennen. Ich kann nur immer wieder betonen, wie toll ein Musikvereins-Ausflug bzw. eine Orchesterreise nach Markneukirchen sein kann. Wenn wir über Aktivitäten zur Stärkung der Gemeinschaft innerhalb eines Orchesters sprechen, steht ein Tages- oder Wochenend-Ausflug schließlich an oberster Stelle der Möglichkeiten.

Ich freue mich sehr, dass ich meinen Blasmusikblog-Leserinnen und -Lesern ein besonderes Angebot machen kann. Wenn Ihr Euch bei Frau Korb (Telefon +49 (0) 37422 / 402940 oder E-Mail erlebniswelt@musiconvalley.de) ein Angebot für eine Musikvereins-Reise machen lasst, nennt den Rabatt-Code MUSICONVALLEY. Damit bekommt eine Musikerin bzw. ein Musiker den kompletten Aufenthalt mit allen Programmpunkten (ohne Getränke, Hin- und Abreise) frei. Wem Ihr diesen Freiplatz zukommen lasst, bleibt Euch überlassen. Aber es wäre eine gute Idee, diesen Freiplatz demjenigen zu gewähren, der Ansprech- und Organisationspartner von Frau Korb ist…

Um nochmals auf den Anfang dieses Beitrags zurück zu kommen: Spätestens jetzt ist die Erlebniswelt Musikinstrumentenbau und die Möglichkeiten, die für Musikvereine bzw. Orchester geboten werden bestimmt kein Geheimtipp mehr!

 

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Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung durch den Verein “Musicon Valley e. V.” zustande gekommen. Ich danke sehr für die Zusammenarbeit, die gleichzeitig eine großartige Unterstützung für meine Arbeit mit dem Blasmusikblog.com ist.

 

 

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Musik ist ein sehr wichtiger Bestandteil meines Lebens. Musizierende Menschen zusammen zu bringen meine Leidenschaft.

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